Do-It-Yourself-Gottesdienst, 7. Sonntag n.O.

Anleitung für einen Do-It-Yourself-Gottesdienst zu Hause

7. So in der Osterzeit, 24.05.2020
Hiltrud Beckenkamp, Gemeindereferentin

Vorbemerkung

  • Ihr erhaltet vorbereitetes Material für zu Hause, damit ihr im Kreis der Familie einen kurzen Gottesdienst feiern könnt.
  • Wenn Euch der Vorschlag zu lang ist, könnt ihr natürlich auch nur Teile davon übernehmen: Gestaltet die kleine Feier so, wie sie für euch und euer Familienleben passend ist.
  • Gut wäre, wenn ihr daheim den Raum, wo ihr gemeinsam den Gottesdienst feiern wollt, so gestaltet, dass ihr euch dort wohl fühlt und nicht zu viel Ablenkung habt. Dazu gehört auch eine Kerze (und evtl. weitere Dinge wie ein Kreuz oder Blumen) in der Mitte und Malzeug.
  • Eine Person sollte sich den Ablauf vorab anschauen und gedanklich vorbereiten sowie Texte ausdrucken. Die Texte können gerne an mehrere Personen verteilt werden. Wichtig ist, dass alle mit einbezogen werden. (Text herunterladen)

Nun kann es losgehen:

Kreuzzeichen machen und dazu sprechen:
Wir beginnen unseren Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: „Wo zwei oder drei“
https://www.youtube.com/watch?v=PEQleRjd7u8

Kerze anzünden:
 
Zum Zeichen, dass Jesus jetzt auch bei uns ist, zünden wir nun die Kerze an.
Gebet: Guter Gott, nicht alle Tage sind gleich, manchmal sind wir fröhlich, manchmal traurig, manchmal ängstlich und manchmal würden wir uns am liebsten verkriechen. An solchen Tagen tut es gut zu spüren, dass wir nicht alleine sind und Familie und Freunde da sind. Das ist wunderbar. Du, guter Gott, bist immer bei uns, egal wie wir uns fühlen und ob wir mit anderen zusammen sind oder alleine. Danke guter Gott, dass du immer bei uns bist. Amen

Zur Vorbereitung auf die biblische Lesung
Überlegt einmal in der Familie wie die letzten Wochen zu Hause waren, sprecht dann gemeinsam darüber:
Was ist alles passiert? Was habt ihr gemeinsam erlebt? Es gab bestimmt schöne Erlebnisse. Wann habt ihr euch besonders wohl und glücklich gefühlt? Gab es auch Momente in denen ihr traurig, gestresst oder verärgert wart? Was hat euch in solchen Momenten geholfen?

Vielleicht mag ja jemand von euch ein Erlebnis als Rollenspiel ohne Worte, als Pantomime, den anderen vorspielen und die müssen raten, um welche Szene es geht. Es ist auch möglich die Szenen zu malen und dann gegenseitig zu erraten um welche Erlebnisse es da geht.
Ich denke das man nach dem Austausch zusammenfassend sagen kann: Es ist gut und schön mit Menschen zusammen zu sein, die man mag, die man liebhat und die einen selbst auch liebhaben. Gemeinsam kann man allerhand tun und erleben!
Hören wir jetzt in der Lesung, wie es mit den Jüngern nach der Himmelfahrt von Jesus weiterging, was sie erleben und wie sie jetzt miteinander umgehen!

Lied: „Lasst uns miteinander, lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“
https://www.youtube.com/watch?v=MutyHmGhZ5U

Biblische Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 1,12-14)

Nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen war, kehrten die Jünger vom Ölberg nach Jerusalem zurück. Jesus hat ihnen versprochen, dass er sie nicht allein lässt, dass der Heilige Geist zu ihnen kommt und allen Kraft schenkt. Aber die Jünger waren trotzdem ängstlich und trauten sich nicht in Jerusalem unterwegs zu sein. Deshalb gingen sie zurück in den Raum des Hauses, wo sie seit dem Abendmahl zusammengesessen hatten und blieben von nun an beisammen. Es waren: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn von Alphäus, und Simon der Zelot und schließlich Judas, der Sohn von Jakobus. Auch die Frauen, die mit Jesus umhergewandert waren, waren dabei und Maria, die Mutter von Jesus, sowie seine Brüder. Sie alle waren einmütig beieinander, machten einander Mut und beteten zusammen um das Kommen des Heiligen Geistes des versprochenen Beistandes, des Mutmachers.

Gespräch nach dem Evangelium

Was ist besonders an den Jüngerinnen und Jünger? Was tun sie? Wie geht es Ihnen?
Gibt es da Ähnlichkeiten zu den letzten Wochen bei uns?

Jüngerinnen und die Jünger, also die erste Christengemeinde, zeichnet sich durch ihr friedliches Miteinander und das gemeinsame Gebet aus. Sie vertrauen auf Gott und halten zusammen. Sie beten, dass der Geist Gottes, der Beistand zu ihnen kommt, damit der ihnen helfen wird, ihr Angst abzulegen und mutig zu sein. Um dann die Botschaft von Jesus in die Welt zu tragen und so zu handeln, wie Jesus, als er bei ihnen war.
In den letzten Wochen ging es uns ganz ähnlich; wir waren zu Hause, wir haben zusammengehalten. Gemeinsam haben wir gelacht und Spaß gehabt, aber auch einander getröstet, wenn jemand traurig war. Wir haben uns in der schweren Zeit gegenseitig gestützt und Mut gemacht, uns geholfen, miteinander gespielt, gebastelt und gebetet. Im Gebet dürfen wir erfahren, dass Gott treu bei uns ist. Er schenkt uns Kraft und Ermutigung.

Gemeinsames Fürbittgebet mit Fürbittruf:
Die Christen in Jerusalem saßen friedvoll beisammen und beteten miteinander und füreinander. Wir überlegen jetzt, für wen wir heute beten wollen, an wen wir besonders denken möchten.

Jeder sagt Gott, was ihm im Moment auf dem Herzen liegt, um was er bitten möchte, welche Sorgen oder Angst einen drücken. Auch kann man Gott danken für alles was einem im Moment guttut. Nach jeder Bitte bzw. Dank darf der Bittende ein Teelicht anzünden und man singt gemeinsam 2-3x den Refrain.

Das können wir gut mit dem 5-Finger-Gebet! Dieses Gebet eignet sich sehr gut für das gemeinsame Fürbittgebet

  • Der Daumen ist der Finger, der uns am nächsten steht. So ist das erste Gebet für die Menschen, die für uns am wichtigsten sind, die wir liebhaben: Mama, Papa, Großeltern, Geschwister.
  • Der Zeigefinger symbolisiert alle die Menschen, die Vorbilder für uns sind, die heilen, helfen, schützen., z. B. Lehrer, Ärzte Polizisten, Feuerwehrleute....Das zweite Gebet ist für diese Menschen.
  • Der Mittelfinger: ist der längste Finger und soll an die Menschen erinnern, die regieren und leiten. Damit beten wir für alle Menschen, die große Verantwortung tragen, wie zum Beispiel Regierungen, Politiker….
  • Der Ringfinger ist, wie die Klavierspieler*innen sagen, der schwächste Finger. Mit ihm, beten wir für die Schwächsten der Welt: Arme, Kranke, Flüchtende, Verfolgte, Leidende, Traurige…
  • Und zum Schluss der kleine Finger, der kleinste von allen. Er soll daran erinnern, auch für uns selbst und unsere Bedürfnisse zu beten. Sehen und so besser dafür beten

Schließen wir die Fürbitten mit dem gemeinsamen Gebet des „Vater unser“

Den Gottesdienst schließen wir ab mit einem Segen:
Wenn wir übermütig sind, begleite uns mit deinem Segen.
Wenn wir einsam sind, begleite uns mit deinem Segen.
Wenn wir mutlos sind, begleite uns mit deinem Segen.
Wenn wir stark sind, begleite uns mit deinem Segen.
Durch die ganze Woche, durch unser ganzes Leben; begleite uns mit deinem Segen.
So segne uns der gute Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Abschlusslied:
Wunschlied: Der/die Jüngste in der Runde darf sich ein Lied wünschen!
Alternativ: „Du Herr gabst uns dein festes Wort“
https://www.youtube.com/watch?v=IopcSexAVls


Wenn ihr wollt, könnt ihr noch malen.

Herzliche Grüße,
Euch Eure Gemeindereferentin Hiltrud Beckenkamp

Do-It-Yourself-Gottesdienst, 6. Sonntag n.O.

Anleitung für einen Do-It-Yourself-Gottesdienst zu Hause

6. So in der Osterzeit, 17.05.2020

Vorbemerkung

  • Ihr erhaltet vorbereitetes Material für zu Hause, damit ihr im Kreis der Familie einen kurzen Gottesdienst feiern könnt.
  • Wenn Euch der Vorschlag zu lang ist, könnt ihr natürlich auch nur Teile davon übernehmen: Gestaltet die kleine Feier so, wie sie für euch und euer Familienleben passend ist.
  • Gut wäre, wenn ihr daheim den Raum, wo ihr gemeinsam den Gottesdienst feiern wollt, so gestaltet, dass ihr euch dort wohl fühlt und nicht zu viel Ablenkung habt. Dazu gehört auch eine Kerze (und evtl. weitere Dinge wie ein Kreuz oder Blumen) in der Mitte. Heute benötigt ihr auch Papier und Malstifte, die ihr schon bereitlegen solltet.
  • Eine Person sollte sich den Ablauf vorab anschauen und gedanklich vorbereiten sowie Texte ausdrucken. Die Texte können gerne an mehrere Personen verteilt werden. Wichtig ist, dass alle mit einbezogen werden. (Text herunterladen)

Nun kann es losgehen:

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Do-It-Yourself-Gottesdienst, 4. Sonntag n.O.

Anleitung für einen Do-It-Yourself-Gottesdienst zu Hause

4. Sonntag der Osterzeit, LJA, 03.05.2020
(Hiltrud Beckenkamp, Gem.Ref.)

Vorbemerkung

  • Ihr erhaltet vorbereitetes Material für zu Hause, damit ihr im Kreis der Familie einen kurzen Gottesdienst feiern könnt.
  • Wenn Euch der Vorschlag zu lang ist, könnt ihr natürlich auch nur Teile davon übernehmen: Gestaltet die kleine Feier so, wie sie für euch und euer Familienleben passend ist.
  • Gut wäre, wenn ihr daheim den Raum, wo ihr gemeinsam den Gottesdienst feiern wollt, so gestaltet, dass ihr euch dort wohl fühlt und nicht zu viel Ablenkung habt. Dazu gehört auch eine Kerze und heute einiges zum Basteln und bauen (vor dem Evangelium) in der Mitte.
  • Eine Person sollte sich den Ablauf vorab anschauen und gedanklich vorbereiten sowie ggf. Texte ausdrucken. Die Texte können gerne an mehrere Personen verteilt werden. Wichtig ist, dass alle mit einbezogen werden. (Text herunterladen)

Nun kann es losgehen:

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Do-It-Yourself-Gottesdienst, 5. Sonntag n.O.

Anleitung für einen Do-It-Yourself-Gottesdienst zu Hause

5. So in der Osterzeit, 10.05.2020 - Jesus zeigt uns den Weg
(Hiltrud Beckenkamp, Gem.Ref.)

Vorbemerkung

  • Ihr erhaltet vorbereitetes Material für zu Hause, damit ihr im Kreis der Familie einen kurzen Gottesdienst feiern könnt.
  • Wenn Euch der Vorschlag zu lang ist, könnt ihr natürlich auch nur Teile davon übernehmen: Gestaltet die kleine Feier so, wie sie für euch und euer Familienleben passend ist.
  • • Gut wäre, wenn ihr daheim den Raum, wo ihr gemeinsam den Gottesdienst feiern wollt, so gestaltet, dass ihr euch dort wohl fühlt und nicht zu viel Ablenkung habt. Dazu gehört auch eine Kerze (und evtl. weitere Dinge wie ein Kreuz oder Blumen) in der Mitte.
  • Heute ist auch Muttertag! Ihr findet am Ende noch ein Bastelvorschlag für eure Mamas.
  • Eine Person sollte sich den Ablauf vorab anschauen und gedanklich vorbereiten sowie ggf. Texte ausdrucken. Die Texte können gerne an mehrere Personen verteilt werden. Wichtig ist, dass alle mit einbezogen werden. (Text herunterladen)

Nun kann es losgehen:

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Do-It-Yourself-Gottesdienst, 3. Sonntag n.O.

Anleitung für einen Do-It-Yourself-Gottesdienst zu Hause

3. Sonntag der Osterzeit, LJA, 26.04.2020
(Hiltrud Beckenkamp, Gem.Ref.)

Vorbemerkung

  • Ihr erhaltet vorbereitetes Material für zu Hause, damit ihr im Kreis der Familie einen kurzen Gottesdienst feiern könnt.
  • Wenn Euch der Vorschlag zu lang ist, könnt ihr natürlich auch nur Teile davon übernehmen: Gestaltet die kleine Feier so, wie sie für euch und euer Familienleben passend ist.
  • Gut wäre, wenn ihr daheim den Raum, wo ihr gemeinsam den Gottesdienst feiern wollt, so gestaltet, dass ihr euch dort wohl fühlt und nicht zu viel Ablenkung habt. Dazu gehört auch eine Kerze und heute einiges zum Basteln und bauen (vor dem Evangelium) in der Mitte.
  • Eine Person sollte sich den Ablauf vorab anschauen und gedanklich vorbereiten sowie ggf. Texte ausdrucken. Die Texte können gerne an mehrere Personen verteilt werden. Wichtig ist, dass alle mit einbezogen werden. (Text herunterladen)

Nun kann es losgehen:

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