Predigtgedanken zu Gründonnerstag 2021

Gründonnerstag 2021

Schrifttexte des Tages:
Lesung: 1. Kor. 11, 23 . 26
Evangelium: Joh 13, 1 - 15

 

Ich weiß nicht, ob es jemandem aufgefallen ist?

Johannes berichtet über das letzte Abendmahl völlig anders als alle anderen Evangelisten und als Paulus.

Fünf Kapitel lang schreibt er die Abschiedsreden von Jesus auf.

Zwei Kapitel widmet er der Verhaftung und der Passion Jesu.

Aber nur in einem kleinen Satz erwähnt er:
„Es fand ein Mahl statt“!

Dafür beschreibt er etwas anderes sehr genau: die Fußwaschung!

Fußwaschung statt Abendmahl?
Was will Johannes uns damit sagen?

Für ihn ist das Abendmahl im Wesentlichen Fußwaschung.

Weiterlesen ...

Palmsonntag 2021 - Kurzpredigt

28.03.2021 - Palmsonntag

Die Bibeltexte des Gottesdienstes:
Evanglium vom Einzug in Jerusalem (Mk 11, 1-10),
Lesung aus Jesaja (50, 4-7) und Passion nach Markus, Mk 14,1 - 15, 47)

 

Wo gibt es einen Jubel, der vergleichbar ist mit dem Jubel des Volkes beim Einzug Jesu in Jerusalem?

Mir fällt da der Fußball ein..

Wenn unsere Nationalmannschaft nach einer gewonnenen Weltmeisterschaft zurückkommt,
in Frankfurt einzieht und den Triumph auskostet auf dem Römer zu stehen und die begeisterten Massen jubeln ihnen zu. (2006)

Das ist sogar mir eingefleischtem Nicht-Fußballfan in Erinnerung geblieben.

Weiterlesen ...

5. Sonntag der Fastenzeit - Predigtgedanken

PREDIGT ZUM MISEREOR - HUNGERTUCH 2021

(ZUSAMMENGESTELLT VON MARTIN KLEESPIES AUS DEM AKTIONSMATERIAL VON MISEREOR)

 

Was können wir mit unseren Füßen nicht alles machen!

Unsere Füße tragen und stabilisieren uns,
sie geben festen Stand.
Beim Tanzen drücken wir mit ihnen unsere Freude aus
und beim Pilgern lassen wir uns in die Weite Gottes tragen:
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Ps 31,9)

Verletzt verurteilen die Füße uns zur Unbeweglichkeit.

 

Schauen wir auf das MISEREOR-Hungertuch von Lilian Moreno Sánchez „Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Die Kraft des Wandels“.

Die Künstlerin ist in Chile geboren und lebt seit 1996 in Deutschland.

Weiterlesen ...

4. Sonntag der Fastenzeit - Predigtgedanken

14.03.2021 - 4. Fastensonntag im Jahreskreis B

Manchmal ist die Bibel schwer zu verstehen.

Ich fürchte, das gilt auch für das Gespräch, das Jesus mit Nikodemus führt.

Da tröstet es mich auch wenig, dass sogar Nikodemus selbst, ein jüdischer Gelehrter hohen Ranges nicht verstanden hat, was Jesus ihm da sagen will über das Kreuz.

Was will er etwa damit sagen:
dass der Menschensohn wie die Schlange in der Wüste erhöht werden müsse?

Und dass
wer an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat, schon gerichtet sei?

Um das verstehen zu können müssen wir weit zurückblicken in die Vergangenheit,
auf die Begebenheit, auf die Jesus sich bezieht:

Weiterlesen ...

3. Sonntag der Fastenzeit - Predigtgedanken

07.03.2021 - 3. Fastensonntag im Jahreskreis B

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist. (Joh 2,13-25)

Weiterlesen ...