Bericht Hexenhaus Mai 2015

Wölflinge hatten auch AG-Turner des SBS und Messdiener als Gäste im Hexenhaus.

Zum Zweitenmal luden die Wölflinge (7 bis 10 Jahre) des Pfadfinderstammes St. Bonifatius der Pfarrei St. Bonifatius Gäste aller Art ein.

 

Am Freitag, den 29. Mai 2015 traf man sich um 15 Uhr auf dem Parkplatz der Hl. Geist Kirche in Seeheim. Nachdem das Gepäck in den zwei Kleinbussen und den zwei PKWs verstaut war, sammelten sich Teilnehmer und Angehörige zum Abschiedskreis. Die kleine Abschiedszeremonie begann mit dem Pfadfinderlied: „Nehmt Abschied Brüder ungewiss ist alle Wiederkehr …“ Und weil noch keine Fotos gemacht waren sangen die Wölflinge noch lustige Lieder bis die Fotoaktion zu Ende war. Nach der Strophe: „Nehmet Abschied Brüder schließt den Kreis“, nahmen alle Abschied voneinander und die Autos setzten sich mit ihrer kostbaren „Fracht“ in Bewegung.

Nachdem man die Autobahnkapelle in Baden-Baden passiert hatte, war an einem Rastplatz mit tollem Spielplatz Spielen und Toilettengang angesagt.

Angekommen im Hexenhaus, wurden die Zimmer bezogen und die Betten „gebaut“. Im Anschluss hieran war Freizeit im und um das Haus herum.

Die Jugendlichen spielten Tischtennis, Tischfußball oder Billard im Haus, die Kinder bauten Staudämme am Bach neben dem Hexenhaus oder spielten Bergwerks-Grabungen am steilen Waldhang und die Betreuer (Alexander Biebel, Birte Wiesenthal, Sabine Thiel ,Thomas Fischbach u. der Küchendienst) kochten unter der Leitung von Benjamin Krick das Abendessen.

Nach dem Abendessen gab es noch eine Fackelwanderung und ein Lagerfeuer


mit einer Abendrunde. Danach bekamen die jüngeren - von älteren Teilnehmern auf den Zimmern noch etwas vorgelesen – auch zur Beruhigung und Einschlafhilfe gedacht.

Am Samstagmorgen wurde im und um das Haus herum gespielt bzw. gegraben und Höhlen ausgebaut.



Nachmittags gab es eine Abenteuerwanderung. Auf dem Spielplatz vor der Renchtalhütte am Oberlauf der wilden Rench, wurde bevorzugt der Weitsprung praktiziert. Markierungen mit Tierbildern, seitlich der Weitsprunggrube, gaben an, ob man so weit gesprungen war wie zum Beispiel eine Maus oder ein Wildschwein.



Danach ging es den neuen Abenteuerwanderweg bzw. Lehrpfad entlang der Wilden Rench aufwärts. Fast alle machten daraus eine „Von-Stein-zu-Stein - Spring-Wanderung“ in der reißenden Wilden Rench. An der Fischweiherhütte angekommen wurde der oberhalb von ihr gelegene Wasserfall eine Kletterherausforderung, der kaum jemand widerstehen konnte.


Eine Weile später waren alle wieder, wenn auch durchnässt, wohlbehalten bzw. ohne größere Blessuren im Hexenhaus angekommen. Kakao und Kuchen schmeckten jetzt wunderbar.

Einen interessanten Spiele-Abend gestalteten die Jugendlichen für die Kinder. Da konnten die Betreuer es sich am Samstagabend gemütlich machen und das Programm für den Sonntag besprechen und auch feststellen, dass Küchendienst und die religiösen Elemente: Tischgebete, -lieder, - spruch, besinnliche Abend- und Morgenrunden wieder gut von den Teilnehmern angenommen worden waren.

Am Sonntagmorgen war Spielen im und um das Hexenhaus herum angesagt. Noch vor dem Mittagessen wurden die Rucksäcke gepackt und die Zimmer ausgefegt. Nach dem Mittagessen und dem Küchendienst reinigten Jasmin (11 Jahre), Marlene (11 J.) Jugendliche und Erwachsene das Haus.

Die Dreieinhalb- bis Zehnjährigen durften stattdessen mit Julia B., Thomas und Siegfried ca. fünf Km weit nach Bad Griesbach zu einem wunderbaren Abendteuer-Spielplatz wandern. Beim Spielen dort kam dann viel Freude auf. Zu früh kamen die Autos, brachten das Gepäck und den Rest der 26 Teilnehmer dieses tollen Wochenendes.



Mit Kuchenessen, Schlusskreis, Dank, kurzer Reflexion und dem Lied: „Nehmt Abschied Brüder“, verabschiedete man sich am Sonntag um ca. 15 Uhr voneinander, stieg in den Benjamin-Krick-Bus, den Pfarreibus, und in die PKWs von Alexander und Thomas und fuhr in Richtung Heimat.



Verfasser: S. Krick, Leiter der Fahrt