Neuer "BONI"-Bus

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen (links), übergab in Paderborn einen BONI-Bus an die Kirchengemeinde St. Bonifatius in Seeheim-Jugenheim im Bistum Mainz. Stellvertretend nahmen Dr. Hermann-Josef Bungert, Pfarrer Martin Kleespies, Peter Frye und Dr. Helga Werner (von links) das Fahrzeug entgegen.
Foto: Lena Reiher

 

 

Pressemitteilung


Paderborn, 29.09.2015


Zehn neue rapsgelbe BONI-Busse fahren mehr in
Deutschland


Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr hat das Bonifatiuswerk in Paderborn seine rapsgelben BONI-Busse an Gemeinden aus Deutschland vergeben. Kirchengemeinden und Institutionen aus den Bistümern Dresden-Meißen, Essen, Magdeburg, Mainz und Münster und den Erzbistümern Bamberg, Freiburg und Hamburg konnten einen nagelneuen BONI-Bus entgegen nehmen. Der BONI-Bus des Erzbistums Freiburg ist dabei der allererste, der in diesem Bistum fährt.

„Was habe ich ein Glück, dass ich in der Diaspora lebe, dort habe ich stets so einen schönen Bus zur Verfügung“, freut sich Pfarrer Martin Kleespies, der den BONI-Bus schon von einem vorigen Einsatz in einer anderen Diaspora-Gemeinde kennt. Seine jetzige Kirchengemeinde St. Bonifatius in Seeheim-Jugenheim im Bistum Mainz hat nun einen neuen BONI-Bus bekommen. Die Region, in der die Gemeinde liegt, ist sehr gebirgig, es geht stets bergauf und bergab. „Außerdem haben wir seit einiger Zeit auch zwei Flüchtlingsheime, die wir ebenfalls pastoral betreuen“, ergänzt Pfarrer Kleespies.

Wie wichtig der Einsatz der Boni-Busse mittlerweile ist, erklärt Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes: „Durch die zunehmende Bildung pastoraler Räume erstrecken sich die Gemeinden über immer größere Distanzen, die überbrückt werden müssen. Es freut mich sehr, dass wir wieder zehn mobile Glaubenshelfer an die deutschen Gemeinden vergeben konnten. Mit den Boni-Bussen leisten wir als  Hilfswerk für den Glauben unseren Beitrag, dass auch in diesen Gemeinden die Gemeinschaft lebendig bleibt oder wird.“

Das Bonifatiuswerk fördert im Jahr ungefähr 40-45 BONI-Busse, dabei übernimmt das Bonifatiuswerk zwei Drittel der Anschaffungskosten, etwa 20.000 Euro pro Fahrzeug. Das Hilfswerk trägt so dazu bei, dass katholische Christen, die weit voneinander entfernt in einer Minderheit leben, in Gemeinschaft ihren Glauben leben können.