Pfarrversammlung am 25. Juni 2019, 19.15 Uhr, St. Bonifatius Kirche

Fragen und Aussagen der Besucher der Pfarrversammlung in der Reihenfolge der Meldungen:

  1. Vorgestellt wurde der Fahrpan für das Dekanat Darmstadt. Wie sieht es im Dekanat Bergstraße aus? Werden die Entscheidungen nur auf Dekanatsebene getroffen.
  2. „Wir“ dürfen Wünsche äußern. Wer ist „wir“?
  3. Themengruppen: Wir arbeiten jetzt im Dekanat DA mit, wenn wir nicht mehr im Dekanat DA sind, weil wir wechseln, ist dann alle Arbeit umsonst?
  4. Wir sollten wissen, was die Dekanate machen, bevor wir uns entscheiden.
  5. Gemeinde vor Ort nicht außer Acht lassen. Die Gemeinde soll sich weiterentwickeln, die Lebendigkeit unter Beweis stellen. Der Kontakt nach Zwingenberg ist auch über Familie Lippok möglich.
  6. PGR und VR weiterhin vor Ort?
  7. Mitarbeit in den Themengruppen beider Dekanate müssten dann sein.
  8. Rechtlich gesehen riesige Pfarrei
  9. Feststellung: Kein finanzielles Problem, sondern zu wenig Pfarrer. Wenn unsere 3 Gottesdienste zu einem zusammengelegt werden, ist es schon ein große Veranstaltung. Durch die Zusammenlegung mehrerer Gemeinden wird das Leben anonymisiert. Wie funktioniert ein Seniorennachmittag, wenn alle nach DA fahren müssen. Wer macht dann noch mit?
  10. Nicht mehr so viele Gottesdienste, das ist klar, aber wie erreichen wir Zwingenberg? Messe ohne Eucharistie ist kein Gottesdienst!
  11. Wie verträgt sich das Gebot „Eucharistie/Hl. Messe am Sonntag“ mit der Idee Wortgottesdienste in der Gemeinde der Zukunft? Gemeinde der Zukunft - wie soll das aussehen, denn hier sind überwiegend die Älteren (anwesend), aber kaum Jugendliche.
  12. Der pastorale Weg ist ein radikaler Schnitt, das Ziel ist, den Mangel zu verwalten. Können wir uns weigern? Das Problem sind die fehlenden Pfarrer und Haupthamtlichen. Müssen wir das so akzeptieren oder können wir etwas tun? Wo können wir das ansprechen?
  13. Wie sieht es aus mit dem PGR und der Mitarbeit. Die Grundlage ist das Gremium vor Ort und die Gemeindeleitung. Wie ist dann die Verbindung zwischen der Gemeide vor Ort und der Pfarrei (dem Pfarrort)?
  14. Geistlicher Prozess in der Gemeinde: wie kann es das weitergehen? Was sind die Chancen? Wie können wir der christlichen Mangelverwaltung begegnen?
  15. Warum müssen wir die Hälfte der Kirchengebäude aufgeben?
  16. Nur 10-15% der Mitglieder der Gemeinde sind aktiv. Wir müssen uns fragen, was die 90% der nichtaktiven Mitglieder brauchen und wie man die errreichen kann.