Pfarrbrief zu Weihnachten 2010

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Liebe Pfarrgemeinde !

Wann genau vor etwa 2.000 Jahren Jesus geboren wurde, ist nicht bekannt. Die Feier des 25. Dezember als Geburtsfest Jesu ist erstmals für Rom bezeugt, und zwar für das Jahr 354. Als Tag der Wintersonnenwende war das Datum bereits heidnisch besetzt, als Festtag des „unbesiegten Sonnen gottes“.
Möglicherweise wurde das Geburtsfest Jesu als Kontrapunkt bewusst auf diesen Termin gelegt. Auch wurde der Tag der Wintersonnenwende auf Jesus als Licht für die Welt gedeutet.
Weihnachten bedeutet soviel wie „heilige, geweihte Nächte“. Die Geburt Jesu bedeutet nach unserem christlichen Verständnis die Menschwerdung Gottes. Jesus wird verstanden als zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch. In ihm, so sagt unser Glaube, hat sich Gott den Menschen mitgeteilt, in ihre Geschichte hineinbegeben, sich ihrer erbarmt und ihnen das Heil geschenkt. Deshalb, und nur deshalb kann Weihnachten als Fest der Liebe gefeiert werden.
Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Das Lukasevangelium nennt als Ort der Geburt Jesu Bethlehem beziehungsweise dessen Umgebung. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute dort, wo Jesus geboren worden sein soll, die Geburtskirche.
Dort erinnert ein Silberstern mit der lateinischen Inschrift „Hic de virgine Maria Jesus Christus natus est“ (Hier wurde von der Jungfrau Maria Jesus Christus geboren) in der Geburtsgrotte an die Menschwerdung des Gottessohnes.
Unzählige Menschen sind an diesen Ort des Glaubens gepilgert, haben sich niedergebeugt, den Stern berührt und gebetet. Das kann eine wichtige gemüthafte Erfahrung des Glaubens sein. Doch dabei darf es nicht bleiben. Es gilt, das wunderbare Wort des Kirchenlieddichters Angelus Silesius, das Weihnachten für uns auf den Punkt bringt:
„Wär´ Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir: du bliebst noch ewiglich verloren.“

Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich ein gnadenreiches Weihnachtsfest.

Ihr Pfarrer Dr. Werner Pelz

 

Pfarrer: Dr. Werner Pelz
Diakon: Siegfried Krick
Gemeindereferentinnen: Inge Gärtner, Ursula Haas
Pfarramt: Ludwigstraße 6, 64342 Seeheim-Jugenheim, Tel: 34 61 / Fax: 9037 69
                 Bürozeiten: Mo, Mi, Fr. 10.00–12.00 Uhr, Di, Do: 15.00–18.00 Uhr,
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Bankverbindung: Kt: 24003 973 BLZ: 508501 50 bei Sparkasse Darmstadt
Pfarrbriefredaktion: Christine Bungert (V.i.s.d.P.), Regina Rauwolf, Hedwig Heß
Redaktionsschluss für Pfarrbrief Ostern 2011: 26. März 2011
Beiträge an E-Mail: pfarrbrief@ sankt-bonifatius-seeheim-jugenheim.de

 

Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“

Die Pfadfinder vom Stamm St. Bonifatius haben dieses Jahr wieder an der Aussendungsfeier des Friedensllichtes am Sonntag, 12. Dezember 2010 um 15 Uhr im Mainzer Dom teilgommen und anschließend gegen 18 Uhr das Friedenslicht nach Seeheim in die Hl. Geist Kirche gebracht.
Das Friedenslicht wurde von einer Abordnung der Pfadfinder in der Hl. Messe am 4. Adventsonntag (19.12.) um 10.30 Uhr der Gemeinde übergeben.

 

 

„Kinder zeigen Stärke“- Sternsingeraktion 2011:

In unserer Pfarrei sind die Sternsinger und Sternsingerinnen am 6. Januar 2011 unterwegs!

Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+11“ bringen sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich in die Listen eintragen, die in unseren Kirchen ausliegen oder im Pfarrbüro melden.

„Kinder zeigen Stärke“ heißt das Leitwort der 53. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Kambodscha. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.400 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Weitere Infos: www.sternsinger.org

 

 

 

Adventsfeier im Bischof-Colmar-Haus am 2. Adventssonntag

Wie bereits im letzten Jahr lud die Pfarrei am 5. Dezember zu einer adventlichen Pfarrfamilien-Advents eier ein. Sehr viele, v.a. junge Familien, kamen und ließen sich zum Kaffee und Glühwein auch Würstchen, Stollen und Plätzchen schmecken. Auch von den 40 Litern Suppe, die Frau Dallwig in Handarbeit gefertigt hatte, blieb fast nichts übrig. Zur Überraschung der Kinder kam noch der ehrwürdige Bischof Ni kolaus und überreichte kleine Geschenke.
Zwei Kinder spielten auf Geige und Flöte Advents- und Weihnachtslieder und Groß und Klein sangen mit, als Herr Freund sich ans Klavier setzte. Im Foyer war der Basar mit liebevollen Basteleien, Post karten, Weihnachtsgebäck, Nütz ichem, Schönem und Leckerem reich bestückt. Wir danken den vielen fleißigen Händen, die diese Feier ermöglicht haben. Ein ganz besonderer Dank gilt der Initiatorin Frau Hedwig Heß, die hiermit ganz sicher eine neue Tradition begründet hat.

Christine Bungert

 

 

Wechsel im Singkreis

Am 7. November wurde Jan Hansen im Gottesdienst verabschiedet. Sieben Jahre hatte er die Singkreisleitung. In dieser Zeit wurde neben der Mitgestaltung in Sonntagsgottesdiensten auch an weiteren Projek ten mit gewirkt wie z.B. beim Bickenbacher Advent, ökumenischen Gottesdiensten an Ostern und Weihnachten, im Krankenhaus, bei der Verschwisterung mit der italienischen Gemeinde Ceregnano sowie bei weiteren Konzerten. Einer der Höhepunkte war die Live-Übertragung des Pfingstgottesdienstes 2008 im Hessischen Rundfunk.
Seit Anfang November hat die Leitung des Singkreises Johannes Pruner aus Darmstadt übernommen. Die ersten Aktionen sind: die Mitwirkung beim Konzert des Orchesters der Viktoriaschule Darmstadt am 3.12.2010 in der Hl. Geist Kirche in Seeheim, der Weihnachtsgottesdienst im Krankenhaus und die Mitgestaltung der Christmette in Seeheim.

 

Kontaktkreis

Nach langjähriger Tätigkeit gibt Frau Mechthild Eck-Zim mermann die Gesamtleitung des Kontaktkreises an Frau Hiltrud Schmidt weiter. Vielen Dank für diese Arbeit! Am 11.2.2011, nach dem 8.45 Uhr Gottesdienst in Seeheim findet das traditionelle Kontaktkreisfrühstück statt, zu dem natürlich weitere Interessierte herzlich eingeladen sind.

 

 

CiB:

Bickenbacher Christen feiern gemeinsam Gottesdienst

Aus Anlass der weltweiten Gebetswoche lädt der konfessionsübergreifende Arbeitskreis „Zusammenarbeit der Christen in Bickenbach“ (CiB) zu einem Gebetsgottesdienst ein. Wir freuen uns sehr, dass Pfarrer Dr. Pelz die Predigt halten wird. Der Gottesdienst steht unter dem Motto „Zusammen glauben, feiern, beten“. Dieses Leitmotiv aus der Apostelgeschichte (2, 42) wurde von der Vorbereitungsgruppe aus Israel ausgewählt. Die gemeinsame Gebetswoche der christlichen Konfessionen ist trotz aller Gegensätze und Meinungsverschiedenheiten ein bedeutendes globales Zeichen der Zusammengehörigkeit in der Christenheit.
Termin: Freitag, 21. Januar 2011 19.30 Uhr, Ev. Kirche, Bickenbach

 

Legio Mariä

Im November haben wir uns wieder mit Legionären aus ganz Deutschland in Maria Einsiedel getroffen. Mit Gebet, Gottesdiensten, Vorträgen und Berichten sind die Tage ausgefüllt. Die Berichte unserer Teams, die im In- und Ausland tätig sind, beeindrucken uns immer wieder aufs Neue. Ermutigt kehrten wir nach diesen Tagen wieder nach Hause zurück.
Die Mitglieder der Legio Mariä Jugenheim wünschen Ihnen ein ruhiges, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gnadenreiches Jahr 2011.

Gisela Först

 

Gedanken zum Firmgottesdienst am 1. Adventssonntag

Wir kamen als Gäste von auswärts zum Sonntagsgottesdienst in Seeheim und waren von Beginn an durch die dichte Atmosphäre und den offenen Geist angetan, der in diesem feierlichen Firmgottesdienst zu spüren war.
Noch nie haben wir einen Firmgottesdienst erlebt, der so gut unter den Worten Leben, Deuten, Feiern gestanden hat. Das begann mit den einfachen Berichten der Firmlinge, der herzlichen Begrüßung durch den Domkapitular und den passenden Liedern. Er fand einen Höhepunkt in der Predigt, die den jungen Christen und allen Mitfeiern den wirklich lebensnah etwas für ihren Glauben geben konnte. „Gott macht keine halben Sachen, und so bemüht euch, auch ganz Mensch und Christ zu sein!“ So konnte man die Gedanken zusammenfassen. Ein Fest, das beispielhaft sein kann, und das die Neugefirmten zur Mitarbeit in der Gemeinde einlädt. So ein Gottesdienst ist ermutigend.

Gerti und Paul Bungert-Urban

 

 

Das Sakrament der Taufe empfingen:

  • Lilly Sabine Lumpp
  • Yann Gärtner

 

Wir gedenken im Gebet unserer Verstorbenen:

  • Albertine Ringsdorf
  • Josef Schmeikal
  • Franz Stadler
  • Irma Burger
  • Helmtraut Blachar