Pfarrbrief zu Erntedank 2012

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Pfarrbrief zu Erntedank 2012 als PDF 

Einige Artikel aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden:

 

Liebe Pfarrgemeinde !

Eines meiner Lieblingslieder im „Gotteslob“ (Nr.157) ist von dem Dichter Jochen Klepper und kann leider nur einmal, am Ende des Jahres, gesungen werden. Es beginnt:

„Der du die Zeit in Händen hast, Herr,
nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen.“

Auch ich stehe am Ende eines Zeitabschnittes, der nicht ein Jahr sondern zweiundzwanzig Jahre umfasst. Ausgehend von den Worten Kleppers möchte ich beten:

„Der Du die Zeit in Händen hast, Herr,
nimm der Jahre Freud und Last und wandle sie in Segen.“

Was war Freude, was war Last ? Ich möchte erst gar nicht versuchen, eine Unterscheidung vorzunehmen und überlasse dem lieben Gott, dass er alles zum Segen für die Menschen der Pfarrgemeinde und für mich verwandeln möge. Wer ein Resümee oder Appelle am Ende meines Dienstes als Pfarrer erwartet hat, der wird enttäuscht. Ich danke einfach für 22 Jahre erfüllter Zeit: Danke für Gottes Begleiten, danke für die vielen Menschen, denen ich begegnet bin und die mitgeholfen haben, dass in unserer Pfarrei manches gelingen durfte.

Mit diesem Dank sage ich allen „Auf Wiedersehen!“ und bringe meinen Wunsch für uns alle mit der letzten Strophe des Liedes zum Ausdruck:

„Der du allein der Ewge heißt und Anfang,
Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt und
führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.“

Ihr ehemaliger Pfarrer Werner Pelz

 

Zum Abschied von Pfarrer Dr. Pelz

Nach 22 Jahren Tätigkeit in unserer Pfarrei St. Bonifatius verlässt uns Pfarrer Dr. Pelz. In diesen Jahren ist viel geschehen. Nur ein Bruchteil davon kann hier erwähnt werden.

Vielen Menschen ist er begegnet bei Gottesdiensten, Hochzeiten, Beerdigungen, Pfarrfesten......
Viele Kinder sind von ihm getauft und auf die Hl. Erstkommunion vorbereitet worden. Eine besondere Freude bereitete es ihm, wenn er einige dieser inzwischen erwachsenen Kinder trauen oder deren Kinder taufen durfte. Viele haben ihn an schönen Momenten teilhaben lassen und andere haben sich in schweren Zeiten ratsuchend an ihn gewandt.

Mit Stolz kann Pfarrer Dr. Pelz auf etliche realisierte Großprojekte blicken. Dazu zählen neben dem Bau des neuen Pfarrheimes Bischof-Colmar-Haus in Seeheim die Anschaffung der Orgeln in unseren beiden Kirchen und die Innen- und Außenrenovierung unserer St. Bonifatius Kirche.

So hat Pfarrer Dr. Pelz unsere Gemeinde geprägt und sowohl sichtbare als auch unsichtbare Spuren hinterlassen. Die ganze Gemeinde sagt ihm dafür ein herzliches Dankeschön.

Wir wünschen Herrn Pfarrer Dr. Pelz Erfüllung und Erfolg in seinem neuen Aufgabenbereich und allzeit Gottes Segen auf seinem weiteren Lebensweg.

Helga Werner
-PGR-Vorsitzende-

 

Unser Wunsch für Euch ist dieser:

Möget ihr dankbar bewahren in Euren Herzen
die kostbare Erinnerung der guten Dinge des Lebens.

Dass ihr mutig steht in eurer Prüfung
wenn das Kreuz hart auf euren Schultern liegt,
wenn der Gipfel, den ihr ersteigen sollt,
unerreichbar scheint.

Dass jede Gottesgabe in euch wachse und sie euch helfe,
die Herzen derer froh zu machen, die ihr liebt.

Dass ihr immer einen Freund habt, der Freundschaft wert,
der euch Vertrauen gibt, wenn es euch an Licht gebricht und an Kraft.

Und dass in Freud und Leid das freundliche Lächeln
des Gottessohnes mit euch sei und ihr ihm so innig verbunden,
wie er es für euch ersehnt.

irisches Segensgebet

 

Liebe Mitglieder der Gemeinde St. Bonifatius

Als ihr „neuer Pfarrer“ nutze ich die gute Gelegenheit, mich Ihnen bereits vor Dienstantritt kurz vorzustellen.

Mein Name ist Martin Kleespies, geboren im Oktober 1960 in Bad-Nauheim als ältester von fünf Geschwistern. Kindheit und Jugend verbrachte ich in Dorn-Assenheim und Butzbach im Wetteraukreis. In meiner Heimatgemeinde St. Gottfried in Butzbach war ich viele Jahre als Messdiener und Gruppenleiter aktiv. Von der kirchlichen Jugendarbeit geprägt, erfolgte für mich dann wohl auch die Entscheidung, mich im Mainzer Priesterseminar anzumelden. Dort blieb ich bis zum Vordiplom und konnte anschließend in Rom mein Theologiestudium beenden. Nach der Diakonen - und Priesterweihe machte ich dort bereits erste praktische Erfahrungen als Seelsorger.

Nach teilweise schwierigen Jahren als Kaplan in Mainz-Gonsenheim und Offenbach- Bieber fasste ich den Entschluss, das Priesteramt zunächst aufzugeben, und begann ein Studium der „Chemischen Verfahrenstechnik“ in Münster.

Während dieser Zeitspanne konnte ich meine Berufung neu überdenken und entdecken und war nach einer Zwischenstation in Heppenheim die letzten 15 Jahre als Seelsorger in St. Antonius in Pfungstadt tätig.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Gruppen der Gemeinde und die Tätigkeit als Seelsorger und Gemeindeleiter. So Gott will, werde ich meinen Dienst nach einem Bildungsurlaub in Israel am 1. November 2012 bei Ihnen in der Pfarrei St. Bonifatius mit ihren Filialgemeinden beginnen.

Herzliche Grüße

Ihr Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Verabschiedung von Pfr. Dr. Pelz

Am 28. Oktober 2012, dem letzten Sonntag seines Wirkens als Pfarrer in unserer Pfarrei wollen wir uns in einem feierlichen Gottesdienst von Pfarrer Dr. Pelz verab- schieden. Der Gottesdienst in der Hl. Geist-Kirche in Seeheim um 10.30 Uhr wird von verschiedenen Gruppen der Pfarrei gestaltet. Anschließend kann sich bei einem Glas Wein jeder noch persönlich bei ihm verabschieden

 

Einführung von Pfarrer Martin Kleespies

Am 4. November wird Herr Pfarrer Martin Kleespies als neuer Pfarrer unserer Pfarrei im Gottesdienst um 10.30 Uhr durch Herrn Dekan Klein feierlich eingeführt. Für erste Gespräche zum Kennenlernen findet anschließend ein Umtrunk statt

 


Einladung zum Pfarrfest am 7. Oktober 2012

Gemeinsam wollen wir um 10:30 Uhr in der Heilig Geist-Kirche in Seeheim einen festlichen Dankgottesdienst feiern.

Anschließend laden wir alle zum gemütlichen Beisammensein rund um die Kirche ein. Auch in diesem Jahr wird es Leckeres vom Grill, ein Salatbuffet, Zwiebelkuchen und Federweißen, erfrischende Getränke, Kaffee & Kuchen geben. Wer will, kann am Bastel- und Maltisch kreativ tätig werden oder in der Jurte mit den Pfadfindern, die ihr 30-jähriges Jubiläum feiern (siehe unten!), am Lagerfeuer Abenteuerluft schnuppern. Oder wie wär‘s mit einer Partie am Tischkicker?! Eine kleine Spielecke wartet auf unsere Jüngsten.

Allerlei hübsche und nützliche Dinge werden an unseren Basarständen angeboten. Natürlich benötigen wir zum Gelingen unseres Pfarrfestes Kuchen-, Salat-, und Dessertspenden. Wir freuen uns über jede helfende Hand an den verschiedenen Ständen sowie beim Auf- und Abbau. Listen für kulinarische Spenden und Mithilfe liegen in der Kirche aus.

Allen, die zum Gelingen unseres Festes beitragen, sei schon jetzt ganz herzlich gedankt.

Auf sonniges Herbstwetter hoffend freuen wir uns auf das gemeinsame Feiern.

Felicitas Vogel, Festausschuss

 

30 Jahre Pfadfinderstamm St. Bonifatius

Am 6. / 7. Oktober 2012 feiert der Pfadfinderstamm St. Bonifatius sein 30-jähriges Jubiläum!

Dieses Jubiläumsfest, das rund um die Hl. Geist-Kirche in Seeheim stattfindet, ist integriert in das Pfarrfest zum Erntedank. Pfadfinder werden auch bei den Vorbereitungen helfen.

Am Samstag um 17 Uhr treffen sich ehemalige und gegenwärtige Stammesmitglieder, um ihre Schlafzelte aufzubauen.

Für 18 Uhr ist das Abendessen für den Stamm und seine Gäste geplant. Danach ist gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer in der Jurte mit Gesang, spontanen Vorführungen und Gelegenheit für Grußworte vorgesehen. Zum Schutz der Verkaufsstände und Zelte werden Pfadfinder Nachtwache halten. Auch im Rahmen des Pfarrfest-Gottesdienstes am Sonntagmorgen begehen wir unser 30jähriges Stammesjubiläum. Anschließend organisieren die Pfadfinder für Festteilnehmer diverse Mitmachangebote. Zudem ist vorgesehen, Stockbrot und Waffeln anzubieten.

Gut Pfad und Grüß Gott

Diakon Siegfried Krick - Kurat

 

Die Steinsuppe

Einmal zog ein Vagabund mit seinem Plunder in ein Dörfchen. Er klopfte am nächstgelegenen Haus. „Es gibt in der ganzen Gegend nix mehr zu essen”, teilte man ihm mit , bevor er überhaupt den Mund aufmachen konnte. „Oh, ich habe alles, was ich brauche“, winkte er ab. „Ich will eine Steinsuppe kochen und bräuchte nur einen Topf. Ihr seid alle eingeladen!“

Zögernd gab man ihm einen Topf. Er füllte ihn mit Wasser und machte ein Feuer darunter. Dann holte er einen braunen Stein aus seiner Tasche und legte ihn ins Wasser.

Mittlerweile waren alle Dörfler neugierig erschienen. „So“, sagte der Vagabund zu sich selbst, „ich liebe diese Steinsuppe.

Ich hatte auch schon mal eine Steinsuppe mit Kohl, die war natürlich kaum noch zu übertreffen.“

„Hmm“, meinte eine alte Frau , „so einen Kohl hätt ich noch“, und holte ihn herbei . Der Metzger brummte : „Was ist schon Kohl ohne Fleisch ?“

„Und Kartoffeln“; rief eine andere Frau, „in eine Suppe gehören doch auch Kartoffeln…! Ein paar müsste ich noch haben.“

Zwiebeln tauchten auf, Möhren und Pilze – die Suppe dampfte und roch so gut , dass allen das Wasser im Mund zusammenlief . Schließlich saßen sie beisammen, aßen gemeinsam und es wurde ein richtiges Fest.

„Wenn jeder gibt, was er hat.......dann werden alle satt..“

 

Firmung 2012

7 Im Mai begann für 28 Jugendliche die Vorbereitung auf die Firmung in Form einer Projektphase. Sie haben Einblicke in Bereiche unseres Gemeindelebens erhalten, die sie bisher nicht wahrgenommen hatten. So engagierten sich die jungen Leute in der Seniorenarbeit, bereiteten einen Kleinkinderwortgottesdienst vor und halfen tatkräftig mit beim Fronleichnamsfest.

Nach den Sommerferien begann die Vorbereitung in den Kleingruppen. Wöchentlich treffen sich die Jugendlichen mit ihren Gruppenleiterinnen, um über ihr Leben und ihren Glauben zu sprechen. Herzlichen Dank für ihr Engagement den Gruppenleiterinnen und Projektleiterinnen: Frau Gärtner, Frau Kehr, Frau Maasjost, Frau Müller-Ahlheim, Frau Preiss und Frau Vogel!

Am 1. Advent wird Herr Domkapitular Eberhardt den Jugendlichen das Sakrament der Firmung spenden. Die ganze Gemeinde ist herzlich eingeladen, mit den Jugendlichen diesen Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Hl.Geist-Kirche zu feiern.

Wir freuen uns mit:
Janina Blümler, Rocco Dasco, Niklas De-siere, Pascal Fischbach, Tiberio Gene-roso, Celine Groen, Leonie Jizba, Kevin Klama, Mariola Kocot, Dawid Kocot, Rolf Krichbaum, Amelie Linde, Dominique Lumpp, Gabriel Marc, Matthias Metzger, Tobias Morauf, Nathali Rittinger, Ryan Rothfuß, Shania Schäfer, Paul Solms, Lisa-Marie Steffek, Tobias Uhl, Anna We-ber, Vicktoria Wientzek, Jan Vogel, Ales-sandro Zannino, Cosimo Zannino..

Ursula Haas

 

 

Rent A Niko!

Erfreuen Sie Ihre Kinder mit einem Besuch des Nikolaus!
Auch in diesem Jahr bieten die Pfadfinder der DPSG-Jugenheim den St. Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht auf Bestellung an.
Unsere Aktion findet vom

5. bis 6. Dezember, jeweils ab 17 Uhr

statt.
Den genauen Ablauf erklären wir Ihnen gerne bei einem Telefongespräch oder per Mail.

Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
01577 / 94 50 884 (NikoHandy),
www.dpsg-jugenheim.de

 

Familienwochenende im Odenwald

„Sind wir schon in Urlaub?“ fragten einige Kinder als sie nach einer halben Stunde Fahrt in Fränkisch-Crumbach gelandet waren.
Bei herrlichem Wetter haben wir (der Vorbereitungskreis des KigoKreises) mit unseren Familien dort ein gemeinsames Wochenende verbracht.
Wir unternahmen eine wunderschöne Wanderung zum Rodenstein. Die Burgruine und vor allem der Brunnen waren neben dem gemeinsamen Picknick die Attraktion. Wieder zu Hause angelangt ging es endlich zum Schwimmen. Danach folgte der ruhigere Teil. Auf einer Wiese wurde die Geschichte des Heiligen Franziskus erzählt und natürlich „Laudato si“ laut zur Gitarre gesungen. Anschließend malte jedes Kind dazu ein Bild mit Zuckerkreide. Diese Bilder wurden dann am Sonntag zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst in der kleinen Sarolta Kapelle mitgebracht.
Wir hatten viel Freude und eine gute Gemeinschaft miteinander und durch die Kinder das Gefühl: Wir waren zusammen in Urlaub!

Inge Gärtner

 

 

Seniorennachmittag

Es war ein heiterer Nachmittag, der Seniorennachmittag, zu dem unsere Pfarrei auch dieses Jahr wieder eingeladen hat.

Bei schönem, nicht zu heißem Wetter trafen alle zum gemeinsamen Gottesdienst am Nachmittag in der Hl. Geist-Kirche in Seeheim ein.
Anschließend gab es wie immer Kaffee und leckeren Kuchen, den viele Frauen aus unserer Pfarrei gebacken haben. Die Musik auf dem Akkordeon sorgte schnell für Stimmung und es wurde erzählt, gesungen und auch getanzt. Unsere Jugendlichen haben überall geholfen und beigestanden, wo sie gebraucht wurden. Ebenso die vielen Hände, die in der Küche zugange waren, Kuchen backten oder die vielen, die bereit waren jemanden abzuholen. Danke an alle!
So war es ein gelungenes kleines Fest, das allen Freude bereitet hat.

Inge Gärtner

 

Unsere Pfarrei hat geholfen

Immer wieder sind die Philippinen von Naturkatastrophen betroffen, besonders in jüngster Zeit, so auch in Manila vor 3 Wochen.
Viele Familien verloren ihre Häuser, Hütten und Unterkünfte. Angehörige werden noch vermisst oder tot aufgefunden. Die philippinische Gruppe unserer Gemeinde unterstützt in der Heimat Waisenhäuser, Familien in Not, Kirchenbau und leistet Katastrophenhilfe.
Durch eine Privatinitiative wurde es ihr ermöglicht, Lebensmittel in 2 großen Kartons ohne Gebühr im Rahmen einer Container – Sendung zu verschicken. An dieser Sendung hat sich unsere Pfarrei in großzügiger Weise durch die Sammlung von Lebensmitteln beteiligt. Wir haben die Meldung erhalten, dass diese Sendung in den Philippinen angekommen ist.
Der Pfarrer der Gemeinde Fr. Ingan Guihulngan bedankt sich herzlich für die Hilfeleistung, da alle Nahrungsmittel für die gemeinsamen Mahlzeiten der Gemeindemitglieder, vor allem der Kinder, verwendet werden konnten.

Ursula Becker

 

 

Wer hat Lust, beim Krippenspiel mitzumachen?

„Hätt einer auch fast mehr Verstand
als die drei Weisen aus dem Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie …“

(Wilhelm Busch)

Ja, was hat diese Menschen eigentlich bewegt, dem Stern zu folgen? Wie können wir sie uns vorstellen? ---

Wenn wir uns jetzt zum Krippenspiel treffen, dann lassen wir die Weihnachtsgeschichte für uns lebendig werden, beschäftigen uns mit den Figuren und Inhalten und gestalten daraus unsere Rollen und schließlich ein Theaterstück. Manche Spieler haben schon eine Figur im Kopf, die sie verkörpern möchten, z.B. bleibt der Josef vom letzten Krippenspiel bei seiner Rolle und ich bin gespannt, ob wir wieder den hübschen Sternenengel der vergangenen Jahre haben werden, … als „Bösewicht“ soll Herodes im Weihnachtsspiel dabei sein. Das macht die Geschichte sicherlich spannend. Und ob Sie es glauben oder nicht, das war vor 2 Jahren eine wirklich begehrte Rolle. Allerdings ist Maria auf der „Hitliste“ der Besetzungen auch immer weit oben. Bisher haben wir uns aber immer gut einigen können und ich bin sehr glücklich, dass sich hier zum dritten Mal so eine freundliche und engagierte Gruppe zusammenfindet.
Wer jetzt Lust bekommen hat, bei uns mitzumachen, ist herzlich willkommen.
Von 8–14 Jahren ist zur Zeit alles dabei und auch Jüngere und Ältere haben bei uns schon mitgespielt.

Kontakt: Maike Brinkmann 06257/939020

 


Aus dem Leben unserer Partnergemeinde in Khurda/Indien

Was kann der „Eine-Welt-Kreis“ über Khurda/Indien berichten? Hier soll die Entwicklung in der letzten Zeit dargestellt werden.
In Khurda kann jetzt Abitur gemacht werden. Der Aufbau der „Mahatma-Gandhi- Schule“ hat in der Entwicklung aus der vor 20 Jahren allein bestehenden Grundschule dadurch seinen Höhepunkt erreicht. Im ersten Abiturjahrgang haben 17 Schülerinnen und 17 Schüler nach Abschluss der Klassenstufe 12 das Abitur in Khurda bestanden. Die mit der Entwicklung der Schule notwendigen baulichen Erweiterungen konnten von hier aus bei der Ausstattung mit Mobiliar, auch durch die Hilfe der Gemeinde Bickenbach (3000 ¤), unterstützt werden.

89 Patenschaften, bei denen die Kinder monatlich mit 5,-€ beim Schulbesuch gefördert werden, bestehen zur Zeit. Wir vermitteln gerne weitere Patenschaften, denn der Bedarf ist groß.

Außerdem wurde in der Schule eine Gruppe für Kinder unter 12 Jahren eingerichtet, die bisher keine Schule besucht haben. Hier müssen die Eltern vor Ort überzeugt werden, dass der Schulbesuch eine bessere Investition ist, als ihre Kinder Feldarbeit verrichten zu lassen. Auch dürfen für sie dadurch keine finanziellen Belastungen entstehen.

Auch die sehr beliebten Nähkurse, die neben dem Erlernten auch den Selbstwert und die Selbstständigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fördern, konnten unterstützt werden.

Im Gesundheitszentrum werden, neben der medizinischen Betreuung der Kranken aus der Umgebung, das „Mutter- Kind-Programm“ und das TB-Programm fortgesetzt.

Am Tuberkulose-Programm nahmen 17 Personen im April 2011 teil. Innerhalb eines Jahres wurden 12 geheilt, 2 werden weiter behandelt und 3 haben die Behandlung abgebrochen. Zurzeit werden 25 Erkrankte behandelt. Von ihnen sind 20 unter 15 Jahre alt (12 unter 4 und 8 von 5 bis 15). Die große Zahl der behandelten Kinder ist dadurch bedingt, dass durch die jetzt durchgeführten Reihenuntersuchungen die Erkrankung früh erkannt wird; dadurch ist aber auch die Wahrscheinlichkeit einer Heilung groß.

Trotz dieser positiven Entwicklung für die in Khurda lebenden Menschen können die Kosten für Schule bzw. Gesundheit von diesen nicht voll getragen werden, Hilfe von außen ist nach wie vor nötig. Wir sind weiterhin auf Hilfen aus der Gemeinde angewiesen, die über das Pfarramt und den „Eine-Welt-Kreis“ in vollem Umfang nach Indien gelangen. Allen bisherigen und künftigen Spendern sei auf diesem Wege im Namen der Menschen in Khurda herzlich gedankt.

Christa Mosell
Siegfried Markwart

 

Fahrt zu einer Glockengießerei

Unser überkonfessioneller Bickenbacher Arbeitskreis veranstaltet auch in diesem Jahr eine Informations- und Ausflugsfahrt. Das Ziel ist an das diesjährige Schwerpunktthema „Jahr der Kirchenmusik“ angelehnt. Wir fahren am Samstag, 3. November 2012 in die badische Residenzstadt Karlsruhe und besuchen dort die Glockengießerei Bachert.
Seit über dreihundert Jahren pflegt die Familie Bachert das Glockengießerhandwerk. Die Glocken werden dort kunsthandwerklich im Lehmformverfahren hergestellt. Neben der Glockengießerei werden wir in der angeschlossenen Zimmerei einen Einblick in die Herstellung von Glockenarmaturen und von Glockenstühlen bekommen.
Wir sind sehr froh, dass dieser traditionsreiche Betrieb für uns eine Ausnahme macht und uns an einem Samstag zu einer Führung empfängt.
Nach dem Mittagessen in einer schön gelegenen Gaststätte wird ein Stadtführer bei uns zusteigen und uns bei einer Stadtrundfahrt die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen. Erwähnenswert sind neben dem Schloss und den monumentalen Kirchenbauten u. a. das Bundesverfassungsgericht sowie der Bundesgerichtshof. Nicht vergessen werden darf, dass der in Darmstadt wirkende Baumeister Georg Moller (St.- Ludwigs-Kirche, Langer Ludwig) in der Karlsruher Bauschule vor fast 200 Jahren bei Friedrich Weinbrenner studiert hat.
Anschließend ist Zeit, die Stadt mit dem schönen Schlossgarten und der lebendigen Fußgängerzone auf eigene Faust zu erkunden.

Termin: Samstag, 3. November 2012 8:00 Uhr,
Abfahrt Bickenbach, Rathaus
18:00 Uhr Rückfahrt
Kosten: 22,-/11,-€ mit Rundfahrt
Anmeldung bei Klaus Lerch
Telefon: 06257 3622,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Chronik unserer Gemeinde

Das Sakrament der Taufe empfingen: 

  • Daniel Margosian Khoygani
  • Louisa Maria Gattung
  • Tamino Dominik Trauth
  • Lily Gutjahr
  • Luca Alessandro Cuocci
  • Ennea Aurelia Werner
  • Mia Sophie Schratz
  • Luana Venja de Souza Lima

Das Sakrament der Ehe Spendeten sich:

  • Andreas Spinnler u. Svenja Eichhammer
  • Dr. Matthias Manger u. Kristina Schäfer
  • Waldemar und Katharina Schmeichel
  • Andreas Weis und Kirsten Satorius
  • Carolin Roth und Martin Holzapfel
  • Andrea Braumann und Jörg Schemenauer

Wir gedenken im Gebet unserer Verstorbenen:

  • Honorata Marta Schemel
  • Hildegard Hedwig Winkler
  • Walter Bartel
  • Ernst Schlosser
  • Rosemarie Schaller
  • Hans Ludwig Frischeisen
  • Alfred Johann Fleischmann
  • Franz Johann Bauer
  • Elisabeth Frühauf
  • Artur Otto Klinger
  • Oswald Heinrich Althaus
  • Ruth Bielefeldt
  • Stanislaw Malinowski
  • Ingeborg Maria Quirin
  • Eduard Bopp
  • Leonore Buchholz
  • Norbert Liesenfeld
  • Maria Wendel
  • Silver Trautmann
  • Stanislaw Bombala