Pfarrbrief zu Weihnachten 2012

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Pfarrbrief zu Weihnachten 2012 als PDF 

Einige Artikel aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden

 

 

Auf dem Weg zum Licht…

„…diese elende Dunkelheit geht mir auf die Nerven!“, „Wenn die dunkle Jahres-zeit doch nur bald vorbei wäre!“ – Solche oder ähnliche Aussagen höre ich in die-sen Tagen wieder ständig und um ehrlich zu sein: mir geht es genau so. War es anfangs noch unmerklich, wie die Tage kürzer wurden, so ging es dann immer schneller und spätestens seit die Uhr umgestellt wurde, ist es wieder so weit: das fehlende Tageslicht wird von vielen als schmerzlicher Mangel empfunden. Für uns kann das ein Anlass sein und eine Zeit, wieder neu auf die uralten biblischen Bilder zu schauen, die mit Licht und Dunkelheit zu tun haben. Schon im dritten Vers der Bibel, im so genannten Schöpfungsbericht, ist davon die Rede: als Gott die Welt ordnete, trennte er als allererstes das Licht von der Dunkelheit. Beides sind fortan unvereinbare Gegensätze. Der Widerstreit zwischen Licht und Dunkel ist ein Thema, das sich durch die ganze Bibel zieht. Dabei steht die Dunkelheit für alles, was dem Menschen schadet, ihn verwirrt, ängstigt, ins Verderben führt. Das Licht steht hingegen für alles Tröstliche, Befreiende und Heilsame. Letztlich ist das geschaffene Licht der Sonne ein Hinweis auf das Ewige und Göttliche. Das Licht vertreibt die Dunkel heit und steht für alles das, was Gott von sich zu erkennen gibt. Das tut er für uns Christinnen und Christen vor allem im Evangelium, wenn er uns in den Worten und Taten Jesu zeigt, wer er für uns ist. Schon die Hl. Schrift sieht das so, beispielsweise wenn der Evangelist Johannes sagt, dass der Sohn Gottes, als er hier auf der Erde war, das Licht der Welt gewesen sei. (Joh 9, 5), das wahrhaftige Licht (Kap. 1, 9). Jesus konnte sagen: „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“ (Kap. 12,4-6). Um dieses Licht für uns erfahrbar zu machen, feiern wir gerade in den dunkelsten Tagen des Jahres seine Geburt und in den vier Wochen davor werden wieder die vier Kerzen des Adventskranzes die Zunahme des Lichtes darstellen, die schließlich in ein Meer von Lichtern an der Krippe mündet. So kann uns unsere Sehnsucht nach Wärme und Licht helfen, die geistige und spirituelle Dimension der Advents- und Weihnachtszeit tiefer wahrzunehmen. Wenn wir die „dunkle Zeit“ im Jahr dazu nutzen, uns dem Licht des Evangeliums zuzuwenden, damit es uns und unsere Häuser von innen erhellen kann, dann ist es möglich, dass die viele Dunkelheit, die in diesen Tagen draußen herrscht, nicht einfach nur lästig ist.

Dann kann sie uns helfen, uns umso mehr über das göttliche Licht zu freuen, das in die Welt kommt.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Ihr Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Danke,

liebe Gemeindemitglieder von St. Bonifatius!

Für die überaus freundliche Begrüßung bei meiner Einführung am 4.11. möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Sehr viele Menschen und Gruppen aus unserer Gemeinde, aus den evangelischen Gemeinden und von der politischen Gemeinde haben mir das Gefühl gegeben, in Seeheim-Jugenheim und Bi-ckenbach willkommen zu sein. Das hat meine sowieso schon vorhandene Vorfreude auf die gemeinsame Zeit und das Zusammenarbeiten, -leben und -feiern im Geist des Evangeliums nochmal sehr bestärkt..

Es grüßt Sie herzlich Ihr neuer Pfarrer,

Br. Martin Kleespies

 

Sternsinger 2013

„Segen bringen, Segen sein“ – so lautet das Motto der Sternsingeraktion. Dass es Sternsinger gibt, ist ein Segen: für die Menschen in unseren Gemeinden und besonders für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt. Am Freitag, 4.1.2013 sind die Sternsinger in unserer Gemeinde unterwegs. Sie bringen den Segen Gottes zu den Familien, und sie sammeln Geld für Kinderhilfsprojekte. Das Beispielland der diesjährigen Aktion ist Tansania und besonders die Gesundheitsversorgung für Kinder wird in den Blick genommen. Unsere Mädchen und Jungen freuen sich auf einen Besuch bei Ihnen und danken Ihnen schon jetzt herzlich für die freundliche Aufnahme. Die Sternsinger wünschen Ihnen Gottes Segen zum neuen Jahr und schreiben nach altem Brauch – auf Wunsch – den Segensspruch an die Tür:

20 C+M+B 13

Christus segne dieses Haus

Wer am 4. Januar 2013 den Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich in die Listen eintragen, die in unseren Kirchen ausliegen oder im Pfarrbüro melden

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsin-ger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Eröffnet wird die Aktion 2013 am 28. 12. in Würzburg / info: www.sternsinger.org

 

„Mit Frieden gewinnen alle“

Friedenslicht aus Betlehem 2012

Alljährlich, seit 1994, entzündet ein Kind in der Ge-burtsgrotte Jesu seine Kerze. Die Flamme wird als Friedenslicht nach Wien geflogen. Von dort wird sie hinaus nach ganz Europa weitergetragen. Auch überall in Deutschland werden die Menschen dazu eingeladen, das Licht abzuholen und an andere weiterzugeben, damit es zu Weih-nachten an vielen Orten und in vielen Häusern leuchtet.

Wie es bei uns in den letzten Jahren schon Tradition geworden ist, werden die Pfadfinder auch in diesem Jahr das Friedenslicht -am 16. Dezember- in Mainz abholen und am Sonntag darauf im 10.30 Uhr Gottesdienst in Seeheim in die Gemeinde tragen.

Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtet so in und vor immer mehr Wohnungen und Häusern in unserer Gemeinde.
Auch wir setzen damit ein gemeinsames Zeichen für den Frieden.

 

Vom Pfarrgemeinderat

Der neue Pfarrgemeinderat ist ein Jahr im Amt. Das Erste, was dieser sogleich verkraften musste, war die Ankündigung von Pfarrer Dr. Pelz, sein Amt abgeben zu wollen. So wurden langfristige Projekte nicht geplant, um dem neuen Pfarrer nicht vorzugreifen.
Nichtsdestotrotz sind die üblichen „Routinearbeiten“ angefallen: Wahrnehmung von Terminen, an denen der Pfarrgemeinderat vertreten sein sollte, Ausrichtung der Pfarrfeste, die Pfarrbriefe, Sitzungen und Pressearbeit. Es fanden zwei Klausurtage für den PGR statt, einige haben an Weiterbildungsveranstaltungen des Dekanats teilgenommen, ein Tischkicker ist angeschafft worden. Die Bestandsaufnahme, welche Gruppen in der Gemeinde aktiv sind, ist abgeschlossen. Die Gruppen wurden beim Pfarrfest vorgestellt. Die Homepage soll anhand dieser Informationen aktualisiert werden, das wird noch einige Zeit benötigen.

Dieses Jahr bescherte uns das silberne Dienstjubiläum von Diakon Krick, seinen Eintritt in den Ruhestand, das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Dr. Pelz und seinen 60. Geburtstag. Schließlich gab letzterer seinen Abschied als Gemeindepfarrer, und es folgte die Einführung von Pfarrer Martin Kleespies.

Im Jahr 2013 feiert die Bonifatius-Kirche 100-jähriges Jubiläum. Insofern stehen die Sonderaufgaben für das nächste Jahr schon fest.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und eine Frohe Weihnacht!

Ihr Pfarrgemeinderat

 

Vorankündigung: „Aktion Frühjahrsputz 2013 im Pfarrheim“

Seit fast fünf Jahren wird nun unser neues Pfarrheim intensiv von vielen Gruppen und für viele Feste und Veranstaltungen genutzt. In aller Regel gehen alle sehr sorgfältig mit den Räumen und der Einrichtung um. Trotzdem bleiben dabei auch Gebrauchsspuren nicht ganz aus. Im Küchenbereich wurde kürzlich bereits „Inventur“ gemacht, vorhandenes Material gesichtet, überprüft und ergänzt und eine gründliche Reinigung vorgenommen. Im kommenden Frühjahr soll nun auch im gesamten Pfarrheim eine Grundreinigung stattfinden, an der sich alle beteiligen können. Der Termin wird noch in den Gemeindemitteilungen und auf der Homepage bekanntgegeben.

Über jede helfende Hand freuen wir uns.

Ihr Pfarrgemeinderat

 

Vom Verwaltungsrat

Im Jahr 2012 gab es bisher drei herausragende Punkte: Die Gemeinde hat einen hohen Betrag in die Bonifatius-Stiftung zur langfristigen finanzielle Absicherung unserer Liegenschaften einbezahlt.

  Der Pfarrerwechsel bot uns Gelegenheit die längst überfällige Sanierung der Pfarrwohnung zu realisieren. Für ca. 37.000,- € wurden die Fenster mit den Rollladen getauscht, der Balkonbelag saniert, der Fußboden erneuert, Wände, Decken, Türen, Zargen und Heizkörper gestrichen. Durch den Einfluss des Denkmalschutzes mussten wir die geplanten Kunststofffenster durch Galgenfenster aus einheimischen Hölzern ersetzen und lange Wochen der Verzögerung hinnehmen.

Die Vorbereitung auf die 100-Jahr-Feier der St. Bonifatius-Kirche besteht jetzt in der Außenrenovierung der Kirche selbst. Dabei sollten Arbeiten, die eine eingerüstete Kirche voraussetzen, jetzt vorgezogen werden bzw. endlich in Angriff genommen werden: Das gesamte Dach inspizieren und ausbessern, Elektro-Leitungen unter Putz legen, Blitz- schutz-Anlage gänzlich erneuern.

Die Eindeckung der vier kleinen Türmchen musste komplett ausgetauscht werden. Von den Gesamtkosten von ca. 75.000,- € muss die Gemeinde den größten Teil selbst tragen.

Im Bischof-Colmar-Haus wurde eine Schrankwand aufgestellt, hier soll das gesamte Archiv der Kirche neu eingerichtet werden.

Die Sicherheitsbegehung durch einen Sachverständigen des BO Mainz hat geringfügige Mängel ergeben, einige konnten sofort behoben werden, andere erzeugen größere Kosten und Aufwand und wurden - wenn möglich - zurück gestellt.

In der Heilig Geist-Kirche waren vor 8 Jahren neue Lampen mit energiesparenden Leuchtmitteln installiert worden. Deren Lichtfarbe ließ unsere Hautfarbe und die Farben des Blumenschmucks „alt“ aussehen. Durch eine zweckgebundene Spende konnten die Leuchtmittel gegen solche mit „warmweißem“ Licht ausgetauscht werden. All dies hat nun wieder ein großes Loch in die Kasse der Pfarrei gerissen. Daher möchten wir Sie ganz herzlich um Spenden für diese kostspieligen Arbeiten bitten.

Peter Frye

 

Mini-Siedler

(Fast) jeder kennt das Spiel „Siedler von Catan“. Am 15.9. stellte sich eine tapfere Messdienerschar in und um das Forsthaus Fasanerie den Aufgaben für Siedler, um an Rohstoffe zu kommen. An verschiedenen Stationen (z. B. Bergwerk, Holzfällerlager, Bauernhaus,...) mussten Aufgaben gelöst werden, um Rohstoffe zu erhalten. Einige Aufgaben waren eher sportlich, wie Sackhüpfen und Sackhüpf-weitsprung – den Gemeinderekord stellte Pascal mit über 3m auf – oder auch als ganze Gruppe Seil zu springen. Nach einigen Probesprüngen waren wir ein eingespieltes Team und schafften 31 Sprünge in einer Minute.

Eine wichtige Aufgabe diente der Vorbereitung des Mittagessens, bei dem es leckere Burger (selbstgemacht) zur Stärkung gab. In der Mittagszeit sind wir dann dem Räuber begegnet. Unsere starke Gruppe konnte den Räuber besiegen, was bis dahin noch keiner Gruppe gelungen war, und ihm einen Rohstoff abnehmen. Nachdem wir genügend Rohstoffe erspielt und erarbeitet hatten, kam die Bauphase. Alle Siedler, die nicht bauen mussten, spielten begeistert Human Table Soccer.

Da wir am Nachmittag noch ein Wikingerschach für unsere Gemeinden schreinern durften, musste ich unsere Minis vom Human Table Soccer weglocken. Das fertige Wikingerschachspiel wurde in der nächsten Ministunde eingeweiht.

Ein Höhepunkt des Tages war die Preisverleihung, die Herr Teuber – der Erfinder des Spiels – vornahm. Wir gewannen ganz viele Süßigkeiten, da   wir mehr Rohstoffe erarbeitet hatten, als wir benötigten.

Ute Festag

 

Instrumentalist m/w gesucht

Wer kann in unseren Familiengottesdiensten die Lieder aus dem „Beherzt“-Liederbuch mit Gitarre oder am Key-Board begleiten? Bitte im Pfarrbüro (Tel: 06257-3461) melden.

Herr Michael Freund, der uns beim Singen in der letzten Zeit häufig begleitet hat, ist umgezogen und steht uns leider nicht mehr zur Verfügung. Der Applaus am Ende der Gottesdienste, die er mitgestaltete, zeigte, wie sehr seine Musik von der Gemeinde geschätzt wurde. Auch von dieser Stelle möchten wir uns für sein Engagement und sein Spiel bei ihm ganz herzlich bedanken.

Der PGR

 

Nachlese zum Martinstag

Am Sonntag, 11.11. versammelten sich viele Familien am Nachmittag in der Hl. Geist-Kirche zum Martinsgottesdienst. Im Gottesdienst hörten die Kinder die Geschichte von Sankt Martin und sahen sich Bilder aus seinem Leben an. Danach führte Pfarrer Br. Kleespies den Martinszug rund um die Kirche zum Martinsfeuer. Dort wurden die großen Martinsbrezeln unter den Großen und Kleinen geteilt. Allen   schmeckten die Brezeln sehr gut, und das Teilen hat viel Freude bereitet. Viele blieben noch lange am Feuer, um miteinander zu erzählen.

Herzlichen Dank den BrezelbäckerInnen!

 

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2013

Anlässlich der weltweiten Gebetswoche für die Einheit der Christen lädt der Arbeitskreis Zusammenarbeit der Christen in Bickenbach (CiB), bestehend aus Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde, der Katholischen Kirchengemeinde und der Freien Ev. Baptisten- Gemeinde, zu einem gemeinsamen Gebetsgottesdienst ein.

Der Gottesdienst steht unter dem verbindenden Motto „Mit Gott gehen“ und wurde von christlichen Gläubigen in Indien konzipiert. Die Kirchen in Indien haben eine vielfältige und reiche Geschichte. Mit rund 24 Millionen Gläubigen ist das Christentum die drittgrößte Religion Indiens. Die meisten Christen gehören der römisch-katholischen Kirche an. Unsere katholische Kirchengemeinde ist durch das Engagement des Eine-Welt- Kreises für Khurda, das auch von der Gemeinde Bickenbach gefördert wird, besonders mit Indien verbunden.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jährlich begangen. Gläubige der christlichen Konfessionen beten gemeinsam um Wegweisung, Offenheit und Mut zur Überwindung von Gegensätzen und Meinungsverschiedenheiten in der Christenheit. Die Predigt wird Pfarrerin Andrea Thiemann von der evangelischen Kirche Bickenbach halten.

Herzliche Einladung an Alle!

Fr., 18. Januar 2013, 19:30 Uhr,
Ev. Kirche, Bickenbach
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wolfgang Krichbaum

 

 

 

Chronik unserer Gemeinde

Das Sakrament der Taufe empfingen: 

  • Maximilian Niklas Riemann
  • Lucille Maria Nagel
  • Elouan Johann Stenner
  • Lars Kulok

Wir gedenken im Gebet unserer Verstorbenen:

  • Margot Klara Johanna Jakubaschke
  • Hubert Blam
  • Erich Mattauch
  • Judith Riemann
  • Lucia Hemming
  • Anton Kaiser
  • Ernst Georg Mondorf
  • Heinrich Kanthak