Pfarrbrief zu Erntedank 2020

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Pfarrbrief Erntedank 2020 als PDF

Die Texte einiger Artikel und Informationen aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen oder Herunterladen auf den oben stehenden Link.

 

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser!

Kaum war im März die Osterausgabe unseres Gemeindebriefes im Druck, da kam Corona und vieles darin wurde von heute auf morgen Makulatur.

Und so ergeht es seitdem vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Kaum etwas ist noch planbar. Vieles ist bedrückend. Enorme wirtschaftliche Schäden und Existenzängste, ganz zu schweigen von den Schwerkranken und Verstorbenen. Gottesdienste ohne Lieder, mit ganz wenigen Teilnehmern. Junge Paare, die nicht wissen ob und wann sie heiraten können, Tauffeiern ohne Verwandte und Freunde. Das Gemeindeleben ist praktisch zum Erliegen gekommen.

Und heute, sechs Monate später hat sich an der Situation noch nichts grundlegend gebessert.

Alle Termine und Veranstaltungen, auf die wir in dieser Ausgabe hinweisen, stehen unter Vorbehalt.
Vieles, sogar das Pfarrfest, muss von vorne herein abgesagt werden.
Nach sechs Monaten haben viele jetzt die Nase voll davon, was ich sehr gut verstehen kann. Die Bedrohung scheint nachgelassen zu haben, Urlaubsreisen und vieles andere sind wieder möglich, wenn auch mit Einschränkungen. Und so mehren sich die Rufe nach weiteren Lockerungen, nach Rückkehr zum „normalen“ Alltag!

Unser Bistum Mainz war von Anfang an sehr klar in seinen Anweisungen: der Schutz von Gesundheit und Leben geht vor. Alles, was nicht lebensnotwendig ist, muss sich dem unterordnen. Wir als Kirchengemeinde halten uns daran, auch wenn es schwer fällt!
Viel schlimmer als die lästigen Einschränkungen wäre jetzt eine zweite Welle, die immer noch dazu führen könnte, dass unser Gesundheitssystem kollabiert und schwerkranke Menschen nicht mehr versorgt werden können.
Mich hat beeindruckt, wie Jürgen Klopp, der Trainer des FC Liverpool, reagiert hat, als seinerzeit der Spielbetrieb der englischen Premierleague abgebrochen wurde. Dies geschah eine Woche, bevor sein Club mit großer Wahrscheinlichkeit nach 30 Jahren wieder die Meister- schaft gewonnen hätte. Er sagte zu einem Zeitpunkt, als noch nicht klar war, ob ihn der Lockdown die Meisterschaft kosten würde: „Wenn diese Maßnahme dazu führt, dass ein Mensch weniger am Corona-Virus stirbt, dann dürfen und wollen wir uns nicht beklagen!“
Wir verzichten derzeit auf vieles, was uns lieb und teuer ist. Wir tun das aus Solidarität mit den Menschen, die besonders gefährdet sind. Viele von ihnen leben ja unter uns, vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Gefragt sind wir jetzt alle. Wer würde sich vielleicht über ein Telefonat freuen, damit ihm nicht die Decke auf den Kopf fällt? Aber auch: Wie können wir in dieser Zeit, in der wir uns nur sehr eingeschränkt physisch treffen und miteinander Gottesdienst feiern können, unseren Glauben stärken? Denn gerade jetzt brauchen wir ja Gottvertrauen.

Bei aller Sorge und Ungewissheit ist es wichtig zu wissen:
„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben,
sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1,7)

Diesen Geist wünsche ich uns allen, bis die Krise vorüber gegangen ist!


Mit herzlichen Grüßen

Martin Kleespies
Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Adventskränzebinden

Leider findet dieses Jahr kein Adventsbasar statt, aber auf Bestellung werden frische, grüne Kränze gebunden!

Bitte melden Sie sich bis zum 13.11. im Pfarrbüro, welche Größe Sie gern hätten. Sie können sich zwischen vier Sorten entscheiden: Nordmanntanne, Nobilis,Thuja oder Gemischt.

Die Kränze können – gegen eine Spende für die Gemeindecaritas – in der Woche vom 23. bis zum 27. November im Pfarrbüro zu den Büroöffnungszeiten abgeholt werden.

Der Grünschnitt ist aus dem Odenwald, wird immer ein paar Tage vorher für uns geschnitten und von mir in Reichelsheim abgeholt. Dann wird direkt mit viel Freude und Herz gebunden.

Zum Kränzebinden treffen wir uns am:
- Mittwoch, 18.11, 15:00–18:00 Uhr
- Donnerstag, 19.11, 9:00–12:00 Uhr

Vielen Dank und hoffentlich auf ein reges Interesse in dieser außerordentlichen Zeit, bleiben Sie gesund.

Irene Kotulla

 

„Wir hören Ihnen zu“

Statusgespräch zum Pastoralen Weg im Bistum Mainz

Eigentlich sollte am 18. Juni 2020 das Halbzeitgespräch des Dekanats Darmstadt mit dem Bischof zum Pastoralen Weg stattfinden. Corona hat auch diese Pläne torpediert, eine Halbzeit konnten wir so nicht erreichen. Ein Gespräch gab es dennoch zwischen Bistum und dem Dekanat Darmstadt. Ordinariatsdirektor Hans-Jürgen Dörr und Dr. Ursula Stroth von der Koordinationsstelle des Bistums zum Pastoralen Weg kamen aus Mainz, um in erster Linie zu hören, was wir zu sagen hatten. Das Bistum hatte einen Fragenkatalog zum Stand des Pastoralen Wegs an alle Dekanate verschickt. Das Dekanat Darmstadt hat diesen unter Beteiligung aller Gremien des Dekanats bearbeitet, unsere Antworten waren Grundlage des Gesprächs.

Zum Gespräch geladen waren die Mitglieder der Steuerungsgruppe, je ein Vertreter der sieben pastoralen Einheiten, die Moderierenden der bereits bestehenden vier Themengruppen, ein Vertreter der sog. muttersprachlichen, d. h. nicht deutschsprachigen, Gemeinden und ein Vertreter der kategorialen Dienste (d. h. seelsorgerischen Dienste wie Caritas oder Krankenhausseelsorge). Damit haben wir auch hier maximal mögliche Beteiligung erreicht. Für St. Bonifatius waren Luise Spiske und ich dort.
Das Dekanat Darmstadt hat sehr intensiv versucht, mit Hilfe von Videokonferenzen trotz Coronakrise am Pastoralen Weg weiterzuarbeiten. Das ist zu einem guten Teil auch gelungen, aber das Verfahren hat auch Grenzen und es ist klargeworden, dass wir ohne Präsenzveranstaltungen nicht gut zu Entscheidungen kommen können. Außerdem braucht es Zeit aufzuarbeiten, was diese Krise für unsere Kirche und unser Umfeld bedeutet. Es gab also die Bitte um mehr Zeit für den Pastoralen Weg. Das hat die Bistumsleitung mit viel Verständnis aufgenommen, zumal sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Wir werden mehr Zeit bekommen, im September wird sich die Bistumsleitung dazu äußern.

Die Leitung der künftigen Pfarreien liegt bei den Pfarrern. Für die in den Pfarreien liegenden Gemeinden wünscht sich das Dekanat Darmstadt eine gemeinsame Leitungsverantwortung von haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die dann auch entsprechend geschult und vorbereitet werden. Wie die leitenden Pastoraler Weg im Bistum Mainz Kräfte bestimmt werden, soll in zukünftigen Diskussionsrunden in den entsprechenden Gremien des Pastoralen Wegs im Dekanat abgestimmt werden. Ordinariatsdirektor Dörr plädiert dafür, hier keine vorschnelle Festlegung vorzunehmen.
Hierzu ist eine gute Kommunikation zwischen dem Bistum und den Dekanaten notwendig. Gleiches gilt zwischen den Pfarreien und der Caritas, hier soll an institutionalisierten Netzwerken gearbeitet werden.
Mit Erleichterung haben wir aufgenommen, dass sich die Bemessungszahlen für das Personal nach den aktuellen Gläubigenzahlen richten wird und nicht nach veralteten Prognosen. Entlastend ist ebenso, dass die Gebäudefrage nicht in dieser Phase gelöst werden muss. Das Dekanat Darmstadt hat derzeit genauso viele kategoriale Dienste wie Gemeinden. Eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden sollte beide Seiten bereichern.
Ein wichtiges Thema für unser Dekanat, aber auch für das gesamte Bistum ist die erhoffte breite Beteiligung der Menschen am Pastoralen Weg. Im Dekanat Darmstadt sind inzwischen ca. 1500 Menschen aktiv in diesem Prozess tätig. Wir wünschen uns von unserer Gemeinde Interesse, Austausch und Anregungen, die wir in den Prozess einspeisen können.
Unser Bistum ermuntert dazu, es hat sich im Statusgespräch sehr offen und konstruktiv präsentiert.

Patricia Buschbeck

 

Der Pastorale Weg in St. Bonifatius
– was ist für St. Bonifatius jetzt und in Zukunft wichtig?

Diskussionsabend: 20.10.2020,
19:30 Uhr, Bischof-Colmar-Haus

Im Osterpfarrbrief war hierzu zu lesen: Auf dem Pastoralen Weg sollen in unserem Dekanat drei Pfarreien entstehen. Die neuen Pfarreien sind nicht mehr als geschlossene einheitliche Pfarreien zu sehen. Die Pfarrei soll als Netzwerk von Gemeinden und Kirchorten, Gemeinschaft und Gruppen verstanden werden. Dabei ist es grundlegendes Ziel, die Kultur der jeweiligen Orte zu achten und die Präsenz und Nähe der Kirche vor Ort zu erhalten bzw. zu ermöglichen. (Handreichung für die erste Phase des Pastoralen Weges in den Dekanaten, Bistum Mainz, Seite 30). Der Pastorale Weg steht unter dem Motto „Eine Kirche, die teilt“ und der Frage „Was brauchen die Menschen?“. Vor diesem Hintergrund möchten wir gemeinsam erarbeiten, was für unsere Gemeinde hier vor Ort jetzt und in Zukunft wichtig ist.

Daran hat sich trotz Corona nichts geändert. Möglicherweise hat sich die Einsicht vertieft, wie wohltuend das Leben in christlicher Gemeinschaft vor Ort in der Gemeinde ist.

Erneut laden wir zu einem gemeinsamen Abend am 20.10.2020, 19:30 Uhr ins Bischof-Colmar-Haus in Seeheim ein. Pia Kuner (Moderatorin der Themengruppe Lebensphasen, St. Ludwig, Darmstadt) wird uns durch den Abend führen.

Die Ergebnisse fließen über die Gremien Pfarrgemeinderat, Verwaltungsrat und die Themengruppen „Neue Strukturen“ und „Finanzen und Verwaltung“ in den Pastoralen Weg ein.

Wir wünschen uns eine möglichst rege Beteiligung. Damit wir Sorge tragen können, dass es eine „sichere“ Veranstaltung wird, ist es hilfreich, wenn wir im Vorfeld wenigstens ungefähr abschätzen können, wer teilnehmen möchte. Keine Sorge, wir finden auch eine sichere Lösung, wenn ganz, ganz viele Menschen kommen.

Ganz einfach: Mit uns Kontakt aufnehmen per Festnetz, WhatsApp, SMS oder im Pfarrbüro (0 62 57-34 61) anrufen.

Luise Spiske
(01 62-170 38 47 oder 0 62 57-8 18 05)
Ruth Hüttl
(01 76-34 10 04 64 oder 0 62 57-9 59 11 80)

 

Firmung 2020

Corona auch beim Firmkurs: Der Termin musste verschoben werden, alles andere abgesagt. Übers Internet gab es eine kleine Vorbereitung und am Pfingstmontag feierten wir - unter Coronaauflagen - einen Jugendgottesdienst. Eine Intensivphase gibt es 4 Wochen vor der Firmung.

Diese wird am 13. September von Domkapitular Dr. Peter Hilger in der Hl. Geist-Kirche in drei Gottesdiensten gespendet.

Für diesen Tag sind leider keine Anmeldungen möglich.

  • Um 9:00 Uhr werden gefirmt:
    Johanna Gniza, Paul Krichbaum, Moritz Löhr, David Rojda, Nicola Sadziak, Vanessa Sadziak, Toni Seibel, Joshua Weische.
    (Gruppenleiter Heinz Zimmermann)
  • Um 11:00 Uhr werden gefirmt:
    Victoria Baron, Fritz Blessing, Benedikt Haug, Marlon Herschbach, Marleen Jäger, Gianluca Paradiso, Guiliana Paradiso, Jasmin Petricig.
    (Gruppenleiterin Elena Glänzel)
  • Um 13.00 Uhr werden gefirmt:
    Amelie Bazzanella, Eliah Bruder, Emma Donitza, Aaron Fessehatzion, Vincent Kotulla, Paul Kroll, Jonas Riemann, Marika Schildt.
    (Gruppenleiterin und Kursleitung Angelika Franz)

Die nächste Firmvorbereitung für 2021 startet erst nach den Herbstferien, da in diesem Jahr die Fahrt nach Taizé ausfallen muss. Jugendliche ab 15 Jahren werden zum Infotreffen am 12. November 18:30 Uhr schriftlich eingeladen.

Angelika Franz

 

Jugendversammlung Pfarrgemeinde St. Bonifatius

Am Sonntag, dem 19. September von 15:00 bis ca. 18:00 Uhr
findet die diesjährige Jugendversammlung unserer Pfarrgemeinde statt. Erstmals gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde St. Josef und St. Georg in Eberstadt. Treffpunkt ist das Gemeindehaus St. Josef. Anmeldungen und Fahrgelegenheiten bitte über das Pfarrbüro (Tel. 3461) oder über Pfarrer Br. Martin Kleespies per E-Mail (martin.kleespies@sanktbonifatius- seeheim-jugenheim.de). Die Versammlung startet mit einem Jugendgottesdienst. Anschließend werden die Aktivitäten und Schwerpunkte der Jugendgruppen für das kommende Jahr besprochen. Teilnehmen können alle Jugendlichen, die Gemeindemitglieder sind.

Vincent Kotulla,
Jugendvertreter im Pfarrgemeinderat

 

Erstkommunion 2020

Nachdem durch den Corona-Lock-Down auch die Feier der Erstkommunion am 25. Mai entfallen musste, wollen wir den Kindern und ihren Familien die Feier dieses Festes nun ermöglichen.

Mit den Hygiene- und Abstandsregelungen, die uns durch die Bistumsleitung vorgegeben sind, werden wir nur in einem kleinen Rahmen feiern können.

Am 19. und 20. September werden in vier Gottesdiensten die Kinder in ihren Kleingruppen im engsten Familienkreis zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie empfangen. Die Gottesdienste sind am Samstag, 19.9. um 10:00 Uhr und 14:00 Uhr und am Sonntag, 20.9. um 9:30 Uhr und 11:15 Uhr.

Die Erstkommunionfeier wird unter dem Thema „Geborgen in Gottes Händen“ gestaltet.
Bitte beachten Sie, es gelten nach wie vor die Corona Schutzmaßnahmen, die auch zur Feier der Erstkommunion nur eine beschränkte Anzahl von Mitfeiernden bei Einhaltung der gebotenen Sicherheitsabstände zulassen.
Die Erstkommunionfeiern sind ausschließlich den Kindern und ihren Familien vorbehalten.
Wir bitten um Ihr Verständnis und gleichzeitig um Begleitung der Kinder und ihren Familien in Gedanken und in Ihrem Gebet.

Unsere Erstkommunionkinder:

  • Stefanie Fischle/Klaus Metz:
    Mark Bilinszki, Wiktor Bronarczyk, Annika Manske, Valentin Schneider, Patryk Ziebicki, Jan Schnorrenberger, Adrian Gajdzik, Simon Fischle.
  • Andrea Hechler:
    Helena Hechler, Paul Brenk, Niklas Leppla, Chiara Rifino, Karina Schlüter, Svenja Schlüter.
  • Regina Rauwolf:
    Silina Rührer, Dominik Kabacinski, Melissa Merten, Szymon Koszarny, Linnea Hennemann.
  • Catharina Schnee/Sandro Schnee:
    Jonas Schnee, Matilda Krauß, Sophie Merz, Rafael Nothnagel, Franziska Wörtche.

Ursula Haas, Gem.Ref.

 

Neues vom Arbeitskreis Christen in Bickenbach (CiB):

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“: Gottesdienst am Erlensee

Da im Freien andere Corona-Regeln gelten als in der Kirche, nutzten viele die Gelegenheit, beim Gottesdienst am Erlensee am 14. Juni, wieder eine größere Gebetsgemeinschaft erleben zu dürfen. Der überkonfessionelle Arbeitskreis Christen in Bickenbach (CiB) hatte, wie alljährlich, eingeladen. Diesmal stand der Gottesdienst unter dem Motto der Jahreslosung 2020 der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,14), die der hiesige Arbeitskreis zu seinem Jahresthema gewählt hat. Pfarrer Bruder Martin Kleespies wies in seiner Predigt darauf hin, dass Glaube nicht das Gegenteil von Zweifel, sondern die andere Seite derselben Medaille sei. In den Glauben eingeschlossen sei immer auch die Erkenntnis, dass Gottes Wege unergründlich seien, dass er häufig andere Pläne für mich habe als ich selbst. Genau das sei auch der Grund für den Unglauben. Wir vertrauten Gott, ahnten aber gleichzeitig auch, dass er andere Ziele verfolgen könnte als uns lieb ist. Pfarrer Br. Kleespies empfahl, diesen Unglauben, dieses Misstrauen, nicht einfach zu leugnen und beiseite zu schieben, sondern offen im Gebet vor Gott anzusprechen. Nur so könne Glauben wachsen. Nachzulesen unter:
https://ev-kirche-bickenbach.ekhn.de/startseite/gruppenkreise/arbeitskreiscib.html
Die Wood & Brass-Bläser, die flotte, lockere Formation aus unserer Kirchengemeinde unter der Leitung von Christian Kessler, unterstützt vom Gitarristen und Vorsänger Heinrich Günther hatten ebenfalls einen ganz großen Anteil am Gelingen des Gottesdienstes. „Wer glaubt, ist nicht allein!“, hieß es in einem der Lieder. Aber alle konnten den Trost mit nach Hause nehmen, dass sich auch mit seinem Unglauben oder Zweifel niemand alleingelassen fühlen muss.
Übrigens: Der Gottesdienst wurde von Radio „Antenne Bergstraße“ mit technischer Unterstützung der Baptistengemeinde aufgezeichnet und wird voraussichtlich im September ausgestrahlt werden.

Weitere Pläne:

Coronabedingt müssen wir in diesem Jahr auf eine Fahrt verzichten. Eine Vortragsveranstaltung zum Jahresthema ist geplant, wird aber ins Frühjahr 2021 verschoben. Achten sie auf die Bekanntmachungen.

Wolfgang Krichbaum

 

St. Bonifatius Green-Team

Wir machen weiter - natürlich mit Abstand!
In der Zwangspause hat sich in unserem großen Garten – manche nennen ihn liebevoll Gottesgärtlein – alles völlig zwanglos entwickelt. Das betrifft Blühendes wie Schwertlilien, Lavendel, Holunder, Mohnblumen, Immergrün ... und für das Auge weniger Attraktives wie zahllose Wildkräuter oder Baumkeimlinge. Dankbar dafür, dass wir gesund geblieben sind, haben wir uns langsam wieder an die Arbeit gemacht. Mit vereinten Kräften ist es uns hier und dort gelungen, Wildkräutern und Blumen wieder ihre Plätze einzuräumen und zuzuweisen.
Wir treffen uns jeweils auf dem Gelände der Hl. Geist-Kirche in Seeheim. Jeder/jede bringt so viel Einsatz, wie man mag und kann. Nach 2–4 Stunden Arbeit machen wir bei guter Laune Schluss. Auch für die, die erst später kommen und/oder nur kürzer bleiben können, gibt es genug zu tun.
Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle, die mitmachen, und auch an alle, die unsere Arbeit wertschätzen.

Luise Spiske
0 62 57-8 18 05 oder 01 62-1 70 38 47

Green-Team-Termine 2020 im Überblick:

Fr,
Sa,
Di,
Sa,
Mi,
Sa,
Mi,
Sa,
Fr,
28.
5.
15.
26.
14.
24.
11.
21.
27.
August
September
September
September
Oktober
Oktober
November
November
November
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr
10:00 Uhr

 

Unsere Pfarrsekretärin, Frau Renate Hofmann, geht in den wohlverdienten Ruhestand

Nun ist es soweit, Ende September wird Frau Hofmann im Sonntagsgottesdienst verabschiedet.
Fast 19 Jahre lang war sie die gute Seele der Gemeinde, halbtags im Büro präsent und hatte für alle Anliegen und Nöte ein offenes Ohr. Neben der Büroarbeit und dem Führen der Bücher war es ihr immer ein besonderes Anliegen, für die Menschen da zu sein, die ins Büro kamen, oft um außer dem Bestellen einer Messe oder anderen Anliegen auch noch das persönliche Gespräch zu suchen. Wer sich von ihr persönlich verabschieden möchte, kann das bis Ende September im Büro tun oder am 27.9. um 10:30 Uhr sich zum Gottesdienst anmelden bzw. zum anschließenden Umtrunk kommen. Auch an dieser Stelle möchte ich für die langen Jahre der guten Zusammenarbeit und des Dienstes im Namen der Gemeinde sehr herzlich danken. Für die Zukunft wünschen wir Frau Hofmann viel Freude und Zeit mit ihren Enkeln, die sie in ganz Deutschland verteilt nun gemeinsam mit ihrem Mann Harald nach Herzenslust besuchen kann. Ab Oktober wird Frau Irene Kotulla die Arbeit in unserer Gemeinde übernehmen. Sie wird in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefes vorgestellt.

Br. Martin Kleespies, Pfr.
für das Seelsorgeteam

Liebe Frau Hofmann!
Im Januar 2002 sind Sie als Nachfolgerin unserer langjährigen Pfarrsekretärin Frau Didion nach Seeheim-Jugenheim gekommen. Bis zu meinem Weggang haben wir über 10 Jahre zusammengearbeitet. Es war ein gutes, vertrauensvolles und menschliches Miteinander. Ich wusste, dass ich mich auf Sie verlassen konnte. Sie haben nicht nur Ihre Arbeit zuverlässig getan, sie waren auch „Seelsorgerin“; denn viele Menschen kommen ins Pfarrbüro und wollen nicht nur etwas erledigen, sie möchten sich auch mal aussprechen, freuen sich, wenn ihnen jemand zuhört. Das verlangte manchmal viel Geduld. Alles geschah bei Ihnen mit großer Diskretion, das Pfarrbüro wurde nicht zu einem Umschlagplatz für Klatsch und Tratsch. Da Sie in Pfungstadt leben und ich in St. Antonius Pfarrvikar bin, werden sich unsere Wege auch künftig kreuzen, wir verlieren uns nicht aus den Augen. Alle guten Wünsche für die Zeit als „Rentnerin“!

Ihr Werner Pelz, Pfarrer

 

Gemeindeleben während der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat vieles im Gemeindeleben eingeschränkt, angefangen damit, wie wir die Messe momentan feiern dürfen:
Nicht nur die Besucherzahlen sind stark reduziert worden, sondern auch die Anzahl der Messdiener, welche dienen dürfen. Viele Aufgaben der Messdiener wurden, um den Maßnahmen gerecht zu werden, soweit es geht vereinfacht und „coronafreundlich“ angepasst. Dazu kommt, dass momentan keine Messdienergruppenstunden stattfinden dürfen, wodurch die Messdiener weniger Kontakt zueinander haben. Zudem vermissen viele von uns das gemeinsame Singen während der Messe. Die Krise hat aber auch einen Einfluss auf die Ausflüge und Treffen der Messdiener und Firmanden, die Lage um die Messdienerfreizeit im Herbst ist ungewiss und der jährliche Besuch der Firmanden nach Taizé findet nicht statt.

c

  • Wir finden die Coronazeit ganz blöd, weil wir uns anfangs nicht mit Freunden treffen konnten und freitags nicht zu den Minis gehen konnten. Die ganze Zeit zu Hause zu sein, war langweilig. Leider müssen wir Masken tragen (das ist jetzt im Sommer besonders unangenehm) und den Mindestabstand einhalten. Uns hat Spaß gemacht, dass wir manchmal zusammen in Jugenheim dienen durften, aber wir freuen uns wieder auf volle Kirchen mit viel Musik und Gesang und mehr als zwei Ministranten. Hoffentlich gibt es bald einen Impfstoff, dass wir wieder mehrere Freunde treffen können und Oma und Opa umarmen dürfen.

    Helena (8) und Philipp (10)

  • Es war eine intensive Zeit, da wir alle in Quarantäne waren. Auf diese Weise haben wir aber auch immer wieder regelmäßig eigene Familiengottesdienste gefeiert, was eine neue und schöne Erfahrung war.

    Stefan Bruder (38)

  • Die Zeit der Krankheit, Quarantäne und Ängste war sehr schlimm, aber der Familienzusammenhalt war sehr stark und wir sind dadurch noch enger zusammengerückt. Ich habe es sehr genossen, dass unsere Kinder immer zu Hause waren und wir nicht den üblichen Freizeitstress hatten.

    Isa Bruder (38)

  • Mein Glaube hat sich in dieser Zeit nicht verändert. Aber wir sind als Familie noch enger zusammengewachsen.

    Eliah Bruder (16)

 

Gemeindeleben in der Corona-Krise

Der 13. März 2020 wird mir als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem in unserer Kirchengemeinde quasi die Zeit stehen blieb. Am Nachmittag dieses Tages kam die Order aus Mainz, alle Gottesdienste ab sofort abzusagen. Auch an Ostern, bis in den Mai. Von Heute auf Morgen keine Gruppenstunden mehr bei Pfadfindern und Messdienern, keine Seniorentreffen, das Gemeindehaus verwaist. Alle Ausflüge und Fahrten der Jugend mussten ausfallen oder umgeplant werden.

Im Seelsorgeteam haben wir überlegt, wie wir helfen könnten und eine Einkaufshilfe für Risikopatienten organisiert. Helferinnen und Helfer gab es sofort viele. (Die Hilfe wurde aber nur einmal in Anspruch genommen.) Die Firmlinge und Kommunionkinder starteten eine Aktion an alleinstehende Gemeindemitglieder Ostergrüße zu versenden. Gottesdienste und Predigten gab es bis Mai nur im Internet. Bis heute aber sind unsere Gottesdienste von der Krise überschattet: am meisten fehlen mir die vielen Menschen, aber auch der Gesang.

Bitte melden Sie sich zu den Gottesdiensten am Wochenende an, telefonisch oder per E-Mail (das ist auch auf Anrufbeantworter möglich!). Leider können wir keine „Abonnements“ vergeben, um die Besuche für alle offen zu halten.

Schrecken Sie nicht davor zurück, sich anzumelden, wir tun alles, damit das Ansteckungsrisiko gering bleibt.

Derzeit tasten wir uns langsam zurück in eine neue Normalität. Ich hoffe, dass es keine neue Welle geben wird, die einen neuen Lockdown erzwingt. Und ich hoffe, dass eines Tages, wenn die Krise überwunden sein wird, wir uns alle wieder frei und unbeschwert treffen können.

Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Man hat sich arrangiert

Das Dekanat in Zeiten von Corona

Von Allem und Allen abgeschnitten sein ist wohl die Situation, in die uns dieses Virus als Kirche bringt. Aber das Dekanat ist nicht in Schockstarre verfallen, unser Dekanatsreferent Bernd Lülsdorf hat das Videokonferenzsystem Blizz im Dekanat eingesetzt, um die Gremien weiter tagen zu lassen. Selbst auf dem Pastoralen Weg sind wir auf diese Weise weitergekommen. Wir entdeckten sogar die Vorteile: digital dazulernen, keine An- und Abfahrtswege. Es zeigten sich aber auch die Nachteile: je größer die Veranstaltung, desto weniger handhabbar ist sie per Videokonferenz. Das bremst aus, außerdem merkten wir alle, wie wertvoll die Gespräche rund um Sitzungen sind, wenn man zwanglos zusammensteht und sich austauscht. Das fiel ja nun weg.

Bernd Lülsdorf rief ein neues Format ins Leben: die Austauschrunde per Videokonferenz. Sie ist allen Haupt- und Ehrenamtlichen offen, die besprochenen Themen ergeben sich aus den Wünschen der Teilnehmer. Viele Themen, die Sorge bereiteten, konnten durch den intensiven Austausch untereinander gut erarbeitet werden: wie Vorgehen mit der Erstkommunion; wie kann man Kinderfreizeiten anbieten; können Chöre proben; Beerdigungen; wann und wie wieder Gottesdienste; Probleme der Krankenhausseelsorge; Probleme der Familien; Trauernde; Frauen in schwierigen Verhältnissen; Soli-DA-risch, die Darmstädter Corona- Hilfsaktion; Telefonseelsorge; Priester bei Patienten; Unterstützung der Arbeitswelt; Situation in den Altenheimen; Vereinbarung zum Glockenläuten und Vieles mehr.

Mit viel Engagement wurden Streaminggottesdienste angeboten, später sogar Online-Gottesdienste als Videokonferenz.

Ein ebenfalls neues Format ist der sogenannte „Stammtisch“, eine Möglichkeit für Ehrenamtliche sich per Videokonferenz zwanglos auszutauschen. Das Dekanat möchte hiermit dem Wunsch nach Beteiligung der Pfarrgemeinderäte nachkommen.

Es ist also trotz Corona viel passiert, wir werden die Erfahrungen noch verarbeiten müssen.

Patricia Buschbeck

 

Bistümer, Hilfswerke und Orden rufen zu Spenden auf – Sonderkollekte am 6. September 2020:

„Sonntag der Solidarität"
für die Leidtragenden der Corona-Pandemie

Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die (Erz-)Diözesen, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie. Im Mittelpunkt steht dabei der 6. September, den die Deutsche Bischofskonferenz zum „Sonntag der Solidarität“ ausgerufen hat. An diesem Tag soll in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte abgehalten werden. Darüber hinaus werden Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte eingeworben.

Sonderkonto:

Für die Aktion ist ein Sonderkonto eingerichtet worden, auf das ab sofort Spenden eingehen können (Darlehnskasse Münster, IBAN DE53 4006 0265 0003 8383 03, GENODEM1DKM). Mit dem Erlös fördert die Kirche in Deutschland die Arbeit ihrer weltkirchlichen Partnerorganisationen.

Materialien für Pfarrgemeinden auf der Aktions-Homepage

Die Pfarrgemeinden erhalten im August Plakate, Flyer und Gebetszettel zur Solidaritätsaktion. Ab 20. August 2020 stehen dann auf der Aktions-Homepage www.weltkirche.de/corona-kollekte weitere Informationen, Beispiele für Hilfsprojekte der (Erz-)Diözesen, weltkirchliche Hilfswerke und Orden sowie das Corona-Gebet, Fürbitten und andere liturgische Hilfen zum Herunterladen für die Gestaltung von Gottesdiensten am 6. September 2020 zur Verfügung.

Hintergründe der Aktion:

Das Corona-Virus betrifft alle Menschen weltweit. Während jedoch die meisten europäischen Staaten die Pandemie derzeit unter Kontrolle haben, bedeutet das Virus in Lateinamerika, Afrika und Asien, aber auch im Osten Europas Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe. Die Partner der Kirche in Deutschland erreichen diese Regionen mit einem dichten Netzwerk. Damit kann den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden.

Pressemitteilung DBK, In: Pfarrbriefservice.de