Pfarrbrief zu Erntedank 2010

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Pfarrfest 3. Oktober 2010 in Seeheim,

wir laden herzlich ein
zum Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Hl. Geist Kirche

danach gibt es ein buntes Programm,
Frühschoppen und Mittagessen:

Leckereien vom Grill,
Salatbuffet,
Kaffee und Kuchen und Waffeln,
Neuer Wein und Zwiebelkuchen,
Basarstände,
(Kinder)Spielecke, Mal- und Basteltisch,
Pfadfinderjurte und Kistenklettern



Liebe Pfarrgemeinde !

Herden zu bilden und in einer Herde zu leben – mit oder ohne Hirten – ist vielen Tieren gemäß. Sie brauchen das, es hilft ihnen, ihr Dasein zu bestehen und sie fühlen sich in der Herde wohl und geborgen.
Wir Menschen wollen und sollen keine Herdentiere sein, die keinen eigenen Willen haben,sich gängeln lassen, nur in der Masse sich wohlfühlen, nur nach dem fragen, was der Zeitgeist befiehlt. Zwar bilden auch wir Menschen Zusammenschlüsse, dörfliche, städtische, staatliche Gemeinschaften, denn wir sind aufeinander angewiesen und einander zugewiesen.
Aber wohltuend und bergend sind solche Zusammenschlüsse nur, wenn wir dabei freie Menschen bleiben. Dient jedoch der Bund dazu, aus einer Vielzahl freier Menschen eine Einzahl Unfreier zu machen, eine Einheits– masse, gleichsam einen Eintopf zu for- men, einen Spielball obrigkeitlicher Willkür – im Kleinen wie im Großen –, so hat der Zusammenschluss seinen Sinn verloren. „Und wer der Vorderste ist führt die Herde.“ Diese Worte legt Friedrich Schiller Wallenstein in den Mund. Und so machten und machen es die Diktatoren bis zum heutigen Tag. Die Bibel gebraucht das Verhältnis von Hirte und Herde als Verhältnis von Gott und seinem Volk, von Christus und seiner Kirche. „Du führst dein Volk wie eine Herde“ lesen wir in Psalm 77. Und es „wird eine Herde und ein Hirte werden“ verheißt Jesus nach Johannes 10,16. Die Herde Gottes, die Kirche Jesu Christi ist kein Zusammenschluss freier oder unfreier Menschen aufgrund ihres Übereinkommens sondern ein göttlicher Entschluss, eine göttliche Tat der Liebe – wie die Erschaffung dieser Welt. Menschen der Herde Gottes, der Kirche Jesu Christi sind wahrlich keine Herdenmenschen, aber »grüne Aue« und »frisches Wasser« mangeln ihnen nicht, ihre Seelen werden »erquicket«, wie es so schön heißt: Sie werden immer neu belebt.
Die von Gott Zusammengeschlossenen erfahren ihre letzte Geborgenheit in seiner Liebe. Die unter ihrem Hirten Christus Versammelten und Vereinten empfangen ihre Freiheit in der Bindung an ihn, die tiefste Entfaltung ihrer Persönlichkeit in der Gemeinschaft mit ihm und untereinander.
Der katholische Schriftsteller Joseph Wittig (+1949) hat vor 80 Jahren geschrieben, dass die wahre Kirche doch bloß sei, „soweit sich die Menschen wegen Christus liebhaben.“ Das wird uns zwar nicht immer gelingen, aber hoffentlich immer wieder.
Fronleichnam und Erntedank sind zwei wichtige Punkte im Kirchenjahr, wo wir uns als vom Hirten Jesu Christi gerufene Kirche zusammenkommen und die Gemeinschaft mit ihm und untereinander erfahren können.

Ihr Pfarrer Dr. Werner Pelz

 

Einladung zum Pfarrfest an Erntedank 3. Oktober 2010

Mit einem festlichen Dankgottesdienst um 10.30 Uhr in der Hl. Geist-Kirche wollen wir unser diesjähriges Fest beginnen.
Nach dem Gottesdienst laden wir Sie alle zu unserem Pfarrfest rund um die Kirche ein. Nach dem Frühschoppen ist für Ihr leibliches Wohl bestens gesorgt. Es gibt Leckeres vom Grill, ein Salatbüffet, Zwiebelkuchen und Federweißen. Als süßen Abschluss bieten wir Ihnen Rote Grütze mit Vanillesoße, Waffeln, Kaffee und Kuchen an.
Für die Kinder haben wir verschiedene Spielangebote vorbereitet. An mehreren Basarständen können allerlei selbst hergestellte Dinge gekauft werden. Der Erlös ist wie immer für Projekte unserer Pfarrei bestimmt.
Damit dieses Fest gelingen kann, benötigen wir Ihre tatkräftige Unterstützung und bitten um Ihre Mithilfe. Listen für Kuchen- und Salatspenden, für Mitarbeit an den verschiedenen Ständen und beim Auf- und Abbau liegen in den Kirchen aus. Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen unseres Festes beitragen.In der Hoffnung auf sonniges Herbstwetter und ein paar fröhliche, unbeschwerte Stunden

Helga Werner

 

3. Oktober / 12. November:  Eine Million Sterne -

Unter der Schirmherrschaft unseres Bischofs Kardinal Lehmann startete bereits im Juni die diesjährige Solidaritätsaktion 
„1 Million Sterne – damit Kinder leben“.
Diese Aktion der Caritasverbände unseres Bistums und weiterer Partner setzt mit Ihrer Unterstützung ein sichtbares Zeichen für solidarisches Handeln mit armen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Mit der Streichholzbriefaktion bitten wir um eine Spende von drei Euro. Davon fließt ein Euro in Projekte mit und für arme Kinder und Jugendliche im Bistum Mainz, ein Euro in ein Projekt von Caritas International und der dritte Euro finanziert die Streichholzbriefe und die Kerzen für die „Lichteraktionen“ am 12. November z.B. in Darmstadt auf dem Ludwigsplatz, an der Kardinal Lehmann teilnehmen wird
Für jede Spende wird eine Kerze aufgestellt und angezündet. Alle Spender erhalten einen Streichholzbrief in Postkartengröße mit weiteren Informationen.
Mit den Spendengeldern des letzten Jahres wurde u.a. eine Begegnungsstätte in der Bensheimer Weststadt unterstützt, damit auch Babys und Kleinkinder aus sozial benachteiligten Familien bessere Entwicklungs- und Bildungschancen erhalten. Bitte helfen auch Sie und unterstützen Sie diese Aktion – bei uns anlässlich des Pfarrfestes am 3. Oktober.
Vielen Dank!.

Helga Werner
Caritas-Ausschuss

 


Seminare im Bischof Colmar Haus:


_23. September 2010
Lebenskunst Vergebung
Warum Vergebung lebenswichtig ist
Pastor Patrick Will
Freie evangelische Gemeinde Seeheim- Jugenheim


_30. September 2010
Gott kann auf krummen Linien gerade schreiben
Jakob - wie aus Schuld und Brüchen Segen wachsen kann
Martina Patenge
Pastoralreferentin, Mainz


_7. Oktober 2010
Versöhnt leben - Erfahrung mit dem Glauben in schweren Zeiten
Ein Podiumsgespräch mit Betroffenen zu Themen wie „Krankheit“, „Tod“, „Scheidung“ ...
Katharina Schneider,
Beate Pfau-Unger,
Albertine Ringsdorf,
Hans-Peter Rabenau
Moderation: Pastor Patrick Will


Es gibt auch Möglichkeit zum persönlichen Gespräch nach der Veranstaltung

Die Seminarabende finden jeweils donnerstags um 20.00 Uhr im Bischof- Colmar-Haus, Pestalozzistrasse 25, gegenüber der Heilig-Geist-Kirche in Seeheim statt.
Teilnahmegebühr pro Abend: 2,-

AK Ökumene in Seeheim-Jugenheim

 

16. Oktober: Auf den Spuren Melanchthons

Unsere angekündigte Busfahrt zum Melanchthon- Jahr führt nach Bretten im Kraichgau, der idyllischen Geburtsstadt des bedeutenden Reformators.
Auf dem Programm stehen der Besuch des Melanchthonhauses, eine fachkundige Stadtführung und ein Besuch im Kloster Maulbronn.
Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme! Alle sind herzlichst willkommen!

Abfahrt: 8:15 Uhr, Rathaus Bickenbach (Jagdschloss)
Rückkehr: ca. 19:30 Uhr
Fahrtkosten: Erwachsene 22,- e, Kinder 17,- e
Anmeldung: Telefonisch/schriftlich: Klaus Lerch, Telefon: 06257 3622 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

17. Oktober: Die Teestube feiert!

Begonnen hat alles vor 30 Jahren als das erste Gemeindehaus an der Hl. Geist-Kirche eröffnet wurde.
Mittwochs treffen sich noch heute gut 20 Frauen aus der Gemeinde, inzwischen im Bischof-Colmar-Haus.
Die TEESTUBE ist ein fester Bestandteil des Gemeindelebens und leidet nicht an Verfallserscheinungen. Erfreulicherweise stoßen ab und zu Frauen dazu. Sieben Frauen sind von Anfang an dabei, Woche für Woche. In den Anfängen waren u.a. die Kinder das Gesprächsthema, heute vielleicht einmal die Enkelkinder.
Eine Vielfalt von Aktivitäten halten den homogenen Kreis zusammen. Erwähnenswert sind die vertrauensvollen Gespräche, der Gedankenaustausch, die Bereitschaft zum Mittun in der Pfarrgemeinde, wie Hilfe bei Pfarrfesten, Besuchsdienste, Basare zugunsten der Einen-Welt, sowie Ausflüge kultureller Art, Gottesdienste und nicht zu vergessen, die alljährlichen dreitägigen Fahrten in den Schwarzwald.
Dieses vielseitige Miteinander lässt viel Menschlichkeit spüren und Freundschaften entstehen. Dankbar schauen wir zurück auf gel(i)ebtes Gemeinleben und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Aus dieser Vielfalt und Freude wird der 30 Geburtstag am 17. Oktober 2010 mit einem festlichen Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Hl.Geist-Kirche begangen. Zur Mitfeier sowie auf ein Glas Sekt danach ist die Pfarrgemeinde herzlich eingeladen!

Hedwig Heß

 

9. und 10. November: Theater Ag Schuldorf Bergstrasse: „Opa und Herbert sind fort!“

Seit einigen Jahren gedenken die Vertreter unserer Kirchen und der politischen Gremien regelmäßig den Opfern des Novemberpogroms von 1938. In der so genannten „Reichskristallnacht“ wurden vom 9. auf den 10. November unzählige jüdische Synagogen, Geschäfte, Büros und Wohnungen zerstört und die jüdischen Mitbürger misshandelt, verhaftet und manchmal auch getötet.
Die Theater-AG des Schuldorfs Bergstraße hat sich für die diesjährige Gedenkveranstaltung der Gemeinde Seeheim-Jugenheim mit dem Schicksal der Jugenheimer Juden auseinandergesetzt und das Stück „Opa und Herbert sind fort!“ geschrieben.
Das Stück wird am 9. und 10. November jeweils um 19:30 Uhr, im Saal des Hauses Krone, in der Jugenheimer Hauptstrasse 20, aufgeführt.
Die Aufführung wird von einer gleichnamigen Ausstellung begleitet, die vom 6. bis zum 14. November in der Remise des Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim, in der Lindenstrasse, Zeugnisse vom jüdischen Leben vor Ort zeigt.

Bernhard Sandner

 

11. November: Sankt Martin

In diesem Jahr veranstalten wir einen Martinszug für Kindergarten- und Grundschulkinder rund um die Heilig- Geist-Kirche in Seeheim.
Der Martinszug beginnt um 17.00 Uhr in der Hl.-Geist-Kirche.

 

21. November: Verkauf von Adventskränzen

Wie in den vergangenen Jahren werden am Christkönigssonntag nach dem Gottesdienst im Bischof-Colmar-Haus Adventskränze und Adventsgestecke verkauft. Haben Sie noch Heurohlinge, Kerzenteller und Dekorationsmaterial, das Sie selbst nicht mehr benötigen? Dann geben Sie bitte alles im Pfarrbüro ab. Und falls Sie Spaß am Binden und Dekorieren von Kränzen haben, sind Sie herzlich zum Mitmachen eingeladen.
Für Fragen und weitere Informationen können Sie gerne bei Frau Werner (Tel. 06257/86487) anrufen. Schon jetzt vielen Dank für Ihre Hilfe!

 

2. Adventssonntag - 5. Dezember „Rot im Kalender anstreichen!“

Nach dem 10.30 Uhr-Gottesdienst wollen wir wie im letzten Jahr eine gemeinsame Zeit mit Singen, Spielen und Zuhören verbringen. Die Pfarrgmeinde ist dazu schon heute herzlich eingeladen. Ihre Küche kann kalt bleiben. Es gibt leckere Suppe sowie Kaffee und Kuchen.
Freuen sie sich auch am Angebot unserer vorweihnachtlichen Basarstände.

 

28. November: Firmung

14 Jugendliche aus unserer Gemeinde bereiten sich auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vor.
Jonas Bonner, Annalena Bonsels, Giuseppe Catenaccio, Hannah Geibel, Hannah Kehr, Alina Kropp, Lennart Kurth, Lousie Marc, Katharina Peter, Stefany Santos-Greiner, Konstantin Scherer, Jan-Nicklas Schiller, Daniel Sossou, Sebastian Szelag.
In der Projektphase haben sie unsere Gemeinde näher kennen gelernt. Die Jugendlichen haben einen Wortgottesdienst für Kleinkinder vorbereitet, Senioren in den Heimen besucht und zum Gottesdienst begleitet. Für das Fronleichnamsfest haben sie Suppe gekocht, den Auf- und Abbau der Zelte und Bänke übenommen und beim Getränke- und Kuchenverkauf geholfen. Auch bei der Kaffeefahrt der Senioren haben sie sich tatkräftig eingebracht.
Im August haben die Firmbewerber einen Besinnungstag mit dem Thema „Versöhnung und Neuanfang“ verbracht und nun treffen sie sich wöchentlich in der Kleingruppe, um über ihren Glauben und Kirche nachzudenken und sich intensiv auf die Firmung vor zu bereiten.
Am 1. Advent, 28.11.2010 werden sie durch Herrn Domkapitular Dr. Hilger das Firmsakrament empfangen. Die ganze Gemeinde ist eingeladen, diesen Gottesdienst mit den Jugendlichen mit zu feiern!

 

Ministrantenwallfahrt „Aus der wahren Quelle trinken“

Mit diesem Motto fand in diesem Sommer die internationale Ministrantenwallfahrt in Rom statt.
Auch aus unserer Pfarrei machte sich eine Gruppe von 9 Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter der Leitung von Frau Haas auf den Weg nach Rom. Nach 20 Stunden Fahrt in einem Sonderzug erreichten wir am Sonntagmorgen die heilige Stadt. Am Abend trafen sich alle Mainzer Ministranten (1500) zum Eröffnungsgottesdienst mit Weihbischof Neymeyer in der Kirche St. Maria in Aracoeli.
In den folgenden Tagen erkundeten wir die Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten. Höhepunkt der Wallfahrt war die Audienz mit Papst Benedikt. Der hl. Vater fuhr ganz nah an uns vorbei. Er richtete Worte des Dankes an die ca. 53000 Ministranten aus aller Welt.
Für uns war es sehr beeindruckend zu sehen, wie viele junge Menschen sich auf den Weg nach Rom gemacht hatten und wie offen und herzlich man sich begegnete.

Ursula Haas
(Artikel gek., die Red.)

 

16 neue am Altar!

Am 5. September wurden 16 neue Messdiener und Messdienerinnen in einem feierlichen Famliengottesdienst eingeführt. Seit der Erstkommunion wurden sie auf ihr neues Amt von Frau Ute Festag vorbereitet.
Naemi Bahner, Korinna Beyer, Cecilia Bieneck, Annika Bruns, Julia Bruns, Sarah Dasenbrock, Meo Feller, Celia Fischbach, Josephine Freund, Sophia Koehler, Thorben Linker, Julian Markmann, Sophia Markmann, Katharina Metzger, Lars Vogel und Alexander Ziegelmayer
wünschen wir viel Freude bei ihrer schönen Aufgabe.

 

Legion Mariens – Festveranstaltung im Pfarrsaal zum 100. Geburtstag von Hilde Firtel.

Diese Frau (1919 – 1990 ) verbreitete die Legion in Deutschland . Es kamen viele Legionäre aus ganz Deutschland und Frankreich. Unser Senatuspräsident von Frankfurt Dr. Jörg Pfeifer hielt einen Festvortrag. Anschließend sprach Generalvikar Kaspar aus Limburg. Prälat Dr. Ewald Nacke feierte mit uns eine Hl. Messe. Er hielt eine sehr eindruckvolle Predigt über das Leben von Hilde Firtel. Uns hat die Energie dieser unerschrockenen Frau sehr beeindruckt. Ihr hat die Legion Mariens viel zu verdanken. Unser Präsidium in Jugenheim wurde 1961 gegründet und gehört mit zu den ältesten Gruppen der Legion Mariens.

Gisela Först
(Artikel gek. die Red.)

 

Pfarrwallfahrt nach Maria Martental und Burg Arras am 19. August 2010

Um 7.30 versammelten sich ca. 50 Wallfahrer, um nach Maria Martental in der Eifel zu fahren. Die ersten schriftlichen Darlegungen stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert. Das Kloster hatte eine sehr wechselvolle Geschichte, die uns der Pater Rektor darlegte. Besonders zu erwähnen bleibt, dass 1908 das Klostergebäude errichtet und im 2. Weltkrieg zweckentfremdet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg bauten die Herz- Jesu-Priester dieses Kloster wieder auf. Hier befindet sich auch eine wunderschönes Gnadenbild.
Der Pater, der mit uns Gottesdienst feierte, erläuterte uns in seiner Predigt das Magnificat sehr eindringlich. Nach dem Gottesdienst versammelten wir uns um diese Pietà zur Marienverehrung. Zu erwähnen sei noch, dass wir einen besonderen Organisten hatten: Herrn Pfarrer Dr. Pelz.
Nach dieser geistigen Stärkung war auch für unser leibliches Wohl gut gesorgt. Am Nachmittag besuchten wir noch die Burg Arras bei Alf an der Mosel. Diese über 1000-jährige Ritterburg war Stammsitz der trierischen Kurfürsten, bevor sie zur Ruine verfiel. Im frühen 20. Jahrhundert wurde sie auf den Bauresten renoviert.
Den ganzen Tag strahlte die Sonne mit uns um die Wette. Es war ein sehr gelungener Tag. Im Namen aller Wallfahrer möchte ich Herrn Pfr. Dr. Pelz für diese schöne Fahrt danken.

Christine Hanke
(Artikel gek. die Red.)



 

Chronik der Pfarrgemeinde:


Das Sakrament der Ehe spendeten sich:

  • Sandra Weicker und Pedro Manuel Figueiredo Caseiro
  • Manuela d’Achille und Steven Krug


Das Sakrament der Taufe empfingen:

  • Maximilian Becker
  • Mateo Bernsee Villiers
  • Athena Naima Krischel
  • Bryan Jeremy John
  • Mia Soleil Maurer
  • Amalia Lara Rußmann
  • Karla Sophia Thies
  • Simon Emanuel Thies


Wir gedenken im Gebet unserer Verstorbenen:

  • Herbert Schwenda
  • Mauricette Werner
  • Rolf Behl
  • Edith Bayer
  • Waltraut Kärchner
  • Annemarie Rupp
  • Theresa Uhl
  • Marianne Friederike Neumann
  • Maria Theresia Partsch
  • Ursula Anna Quarck
  • Walter Alfred Belz
  • Johanna Schlinkert

 


Nikolausaktion

Auch dieses Jahr findet wieder die Nikolausaktion des Stammes Ulrich v. Münzenberg, Jugenheim statt. Wenn Sie den Besuch des „Hl. Nikolaus“ bei sich zuhause wünschen kontaktieren sie bitte

Alexander Steinmetz
(Tel: 86 82 97), www.dpsg-jugenheim.de

 

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!

Unter diesem Motto stand unser großer Seniorennachmittag, zu dem auch die Bewohner unserer Seniorenheime eingeladen waren.
Nach einem festlichen Gottesdienst trafen wir uns in gemütlicher Runde zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Bischof Colmar Haus. Viele Jugendliche kümmerten sich um das Wohl unserer Gäste.
So richtig Stimmung kam auf, als das Akkordeon ausgepackt wurde und schwungvoll alte Volkslieder erklangen. Wir haben viel gesungen und gelacht. Jung und Alt genossen einen fröhlichen, gemeinsamen Nachmittag.
Allen Helfern, die diesen Tag möglich gemacht und zum Gelingen beigetrugen, ein herzliches Dankeschön!!

 

Praktikantin der Pfarrgemeinde

Mein Name ist Lydia Haun. Ich komme aus Griesheim und bereite mich zur Zeit auf mein Studium der Praktischen Theologie in Mainz vor.
Ziel des Studiums ist es, Gemeindereferentin zu werden. Während der letzten 6 Wochen habe ich Frau Haas, Frau Gärtner und Herrn Pfarrer Dr. Pelz bei ihren vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde begleitet. Gleich zu Beginn nahm ich teil an den Gottesdiensten zum Schulanfang und an der Wallfahrt nach Maria Martental. Ich habe den Vorstellungsgottesdienst der Firmbewerber und die Einführung der neuen Messdiener mitgefeiert. Auf der Juremer Kerb habe ich am ökumenischen Weinstand mitgeholfen. Auch Besuche in einigen Gruppen Ihrer Gemeinde, im Schulunterricht an den Grundschulen und am Schuldorf sowie in den Seniorenheimen und im Krankenhaus konnte ich wahrnehmen. Ein besonderes Highlight während meines Praktikums war die Feier der Jubiläen von Herrn Pfr. Dr. Pelz und von Frau Gärtner. Die 6 Wochen sind wie im Flug vergangen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen allen für Ihre Offenheit. Mein besonderer Dank gilt Frau Haas, Frau Gärtner und Herrn Pfr. Dr. Pelz für die stets freundliche Aufnahme und die großartige Unterstützung. Es ist für mich ein großes Geschenk, dass ich in so viele Bereiche hinein schauen durfte. Vielen Dank und ein herzliches Vergelt’s Gott.

Ihre Lydia Haun

 

Zum 25-jährigen Jubiläum unserer Gemeindereferentin Inge Gärtner in der Pfarrei St. Bonifatius / Hl. Geist in Seeheim-Jugenheim:

Sehr geehrte Frau Gärtner, liebe Inge...............

25 Jahre ist es her, dass Du Deinen Dienst als Gemeindereferentin angetreten hast, d.h. Dein halbes Leben hast Du im Dienst der Kirche verbracht. Wer Dir begegnet, spürt die Freude und die Begeisterung, mit der Du Deinen Beruf ausübst. Dein offenes und fröhliches Wesen macht es Dir leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen.
Vielen Menschen in unserer Gemeinde – ich denke z.B. an die Kranken und die SeniorInnen – bringt ein Besuch von oder ein Gespräch mit Dir neben Freude und Wohlgefühl manchmal auch ein wenig inneren Frieden.
Es macht Spaß mit Dir zusammenzuarbeiten. Du bist kreativ und konstruktiv. Vor vielen Jahren bei der Kommunionanmeldung unseres ältesten Sohnes hast Du mich trotz meiner Bedenken als Leiterin einer Kommuniongruppe zwangsverpflichtet. Dafür bin ich Dir heute noch dankbar, denn das hat mir sozusagen die Tür in unsere Gemeinde geöffnet.
An dieser Stelle müsste eigentlich noch eine sehr lange Liste aller Deiner Einsatzbereiche aufgezählt werden, die mir vermutlich nicht einmal alle bekannt sind und was an dieser Stelle auch zu weit führen würde.
Wir bedanken uns von Herzen für die Arbeit, die Du bei uns und für uns leistest und freuen uns auf die nächsten Jahre mit Dir.
Nicht vergessen möchten wir Deine Familie. Auch ihr gebührt unser Dank, da sie Dich unterstützt und Deine Arbeit mit trägt. Als kleine Anerkennung diese Pflanze mit den unzähligen geschlossenen Knospen – vielleicht ein Symbol für die noch vor Dir liegenden bekannten und unbekannten Aufgaben?

Helga Werner

 

Herzlichen Dank

Ich habe mich sehr darüber gefreut, mein 25ig-jähriges Dienstjubiläum im Kreise der Pfarrgemeinde feiern zu können. Für die anerkennenden Worte und guten Wünsche möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken. Ganz besonders habe ich mich über die vielen kulinarischen Leckerbissen gefreut und natürlich den wunderschönen Blumenschmuck.
Auch dafür meinen herzlichen Dank an alle helfenden Hände. In dieser Weise gestärkt gehe ich weiter mit Freude an meine Arbeit in unserer Gemeinde.

Inge Gärtner

 

Rückblick zum 20-jährigen Jubiläum unseres Pfarrers Dr. Werner Pelz in der Pfarrei St. Bonifatius / Hl. Geist in Seeheim- Jugenheim

Ansprache der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Dr. Helga Werner

Sehr geehrter Herr Pfarrer Dr. Pelz,

vor 20 Jahren sind Sie zu uns in die Pfarrgemeinde St. Bonifatius gekommen. 20 Jahre haben Sie in unserer Gemeinde gelebt und gearbeitet.
Sie haben in dieser langen Zeit Momente der Freude und des Glücks erlebt, aber sicherlich auch Ärger und Enttäuschungen aushalten müssen. Und doch diente Ihr Denken und Ihr Handeln stets dem Wohlergehen unserer Gemeinde und der Menschen, die hier leben.
Dafür danken wir Ihnen sehr herzlich. Als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates möchte ich mich ganz besonders bei Ihnen für Ihre Unterstützung und die kooperative und gute Zusammenarbeit bedanken.
Im Übrigen gehen wir davon aus, dass Sie sich bei uns wohl fühlen, sonst wären Sie kaum so lange hier geblieben. Wir hoffen, dass Sie noch viele Jahre segensreich in unserer Pfarrgemeinde wirken – Projekte und Vorhaben für die Zukunft gibt es genug.
Und unser bescheidenes Präsent soll Ihnen dafür die nötige Energie liefern – wenigstens für den Anfang.

Dr. Helga Werner

Frau Edith Kanthak hat in einem Beitrag zum 20-jährigen Jubiläum von Herrn Pfr. Dr. Pelz sein Wirken in der Pfarrei gewürdigt:

Sehr geehrter Herr Pfr. Dr. Pelz,

Ihr 20-jähriges Dienstjubiläum als Pfarrer von St. Bonifatius in Jugenheim und Heilig-Geist in Seeheim feiern wir heute ................... Sie sind nun seit September 1990 unser Pfarrer.
Vier große Aufgaben seitdem sind hervorzuheben, viel Einsatz und Engagement in Ihrem Priesterleben:

  1. Die Renovierung unserer Pfarrkirche St.Bonifatius ward abgeschlossen mit einem Festgottesdienst am 17.11.2001.
  2. Die Orgel in St. Bonifatius. Die alte Orgel aus der Nachkriegszeit wollte nicht mehr so recht klingen, um das Lob des Herrn würdig zur Geltung zu bringen. Eine neue Orgel wurde bei der Orgelbauwerk– statt Hey in Auftrag gegeben. Die feierliche Orgelweihe war am 4. Mai 2003. – „Solus deo gloria – Gott allein die Ehre“
  3. Die Orgel in Heilig-Geist. Die Pfeifenorgel kam 2006 aus England nach Deutschland. 1895 gebaut wurde sie hier einem Restaurator anvertraut. Am 1. Oktober 2006 wurde die Orgel feierlich geweiht.
  4. Das Pfarrheim „Bischof-Colmar- Haus“ konnte am 27. Januar 2008 mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Nach nur einem Jahr Bauzeit für die Sanierung und Erweiterung waren die Katholiken der Pfarrei glücklich über ein so schönes und modernes Haus.

Die Spendenbereitschaft der Gläubigen war groß, denn schon 2009 war man – auch dank eines Kochbuches und Erlösen aus Basaren – alle Schulden los.
Die Bitten um Spenden für den Unterhalt unserer beiden Kirchen, um Gaben für Adveniat, Miserior, Missio, Caritas, Diaspora, Bonifatiuswerk, das Heilige Land werden immer dringender und mehr .......
„Spendet eifrig“ ist der Wunsch von Pfr. Dr. Pelz – und er sagt Euch „Gott vergelt’s“
Die aktuelle Verschönerungsidee ........ ist eine neue Beleuchtungsanlage für unsere Jugenheimer Kirche, seit langem notwendig, ganz ohne Frage. Bald soll das Dämmerlicht strahlendem Scheine weichen, dafür möchte ich Ihnen heute ...... unseren Beitrag überreichen.
Zu den Aktivitäten und Höhepunkten im Laufe eines Kirchenjahres sind auch die alljährlichen Wallfahrten ....... zu nennen. Hier lernen die Wallfahrer Orte und deren Gnadenstätten kennen. ...............
In der Osterwoche des Jahres 2008 sind Sie, Herr Pfarrer, zu Ihrer ersten Pilgerreise in das Heilige Land aufgebrochen, die – wie Sie selbst schreiben – zu den tiefsten Erlebnissen Ihres Lebens gehört. Wenn es Gottes Wille ist und Sie, Hochwürden, Ihr Ja-Wort dazu geben, können wir in fünf Jahren hier mit Ihnen das Silberne Dienstjubiläum begehen........
Mit Eduard Mörikes Neujahrswunsch möchte ich meinen Rückblick auf die Ereignisse der letzten Jahre beenden:

Du, Vater Du rate! lenke Du und wende!
Herr, Dir in die Hände sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!

5. September 2010
Edith Kanthak
(Artikel gek., die Red.)